Schramberger Burgenpfad Teil 2 – 17. September 2025

Epfendorfer Wanderer auf der zweiten Etappe des Genießerpfads unterwegs

Dass Schramberg ein vorzügliches Wanderrevier ist, zeigte einmal mehr eine Mittwochswanderung des Epfendorfer Albvereins mit Manfred Diechle und Helmut Heim als Wanderführer. Nachdem es im ersten Teil vom Rathaus über den Park der Zeiten bis zur Falkensteiner Kapelle ging, waren neben der wunderbaren Schwarzwaldlandschaft die untere und obere Ruine Falkenstein, die besinnliche Gedenkstätte am Trombach sowie die Lauterbacher Wasserfälle die Höhepunkte der zweiten Etappe. Ausgehend vom Berneckstrand wurden die beiden Ruinen bestiegen und eingehend besichtigt, was allerdings anhand der vielen Stufen den überwiegend nicht mehr ganz jugendlichen Wanderern doch einiges an Kondition abverlangte. Nach einem Abstieg zur kleinen Brücke über den romantischen Marxenloch-Bach und dem anschließenden Aufstieg, wurde in einer Rasthütte an der Geigeshalde eine ausgiebige Pause eingelegt. Damit war der anstrengende Teil der Wanderung geschafft und der Rest der Strecke mit den bereits erwähnten weiteren Höhepunkten konnte genossen werden. Vorbei am Junghans Gewerbepark samt Terrassenbau-Museum ging es dann über das Seilerwegle entlang der Schiltach zurück zum Ausgangspunkt. Zum Abschluss trafen sich die Wanderer im Gasthaus Unot auf dem Sulgen, wo sie von den Wirtsleuten bestens mit Speis und Trank versorgt wurden.

FIDO – Ferien im Dorf – 10. September 2025

Sagenhafter Ferienspaß: Das NEINhorn zu Besuch im Harzwald 🦄🌲

Was für ein schöner Tag für die 32 jungen Entdecker in Epfendorf! Am 10. September verwandelte sich der Harzwald im Rahmen des FIDO-Programms in eine Bühne für kleine und große Abenteurer.

Ein Nachmittag voller Highlights:

  • Die Geschichte: Das „NEINhorn“ begeisterte alle Altersgruppen. Die Aufführung am Waldsaum sorgte für strahlende Augen, viel Gelächter und eine ganz besondere, warme Stimmung unter den Zuschauern.

  • Die Wald-Rallye: Nach dem Zuhören ging es ans Mitmachen! Auf den Spuren des NEINhorns erkundeten die Kinder den Wald. Dabei waren Köpfchen und Teamgeist gefragt, um die kleinen Rätsel und Aufgaben rund um das Thema Natur zu lösen.

  • Gemeinschaft erleben: Mit insgesamt 32 Kindern war richtig was los! Die Aktion hat wunderbar gezeigt, wie viel Spaß es macht, die Natur spielerisch und gemeinsam zu entdecken.

Das Fazit: Ein rundum gelungenes Erlebnis, das Neugier weckt und die Verbundenheit zum heimischen Wald stärkt.


Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren, die solche Ferienmomente möglich machen!

Kleine Wanderung im schönen Harzwald 20. August 2025

Für die Mittwochsunternehmung im August lud der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Epfendorf alle Wanderfreunde und ehemalige Wanderfreunde zu einer kleinen Harzwaldrunde und zum gemütlichen Beisammensein bei der Harzwaldhütte ein. Große Freude und ein herzliches Hallo gab es bei vielen Wanderfreunden beim Wiedersehen. Viele alte Erinnerungen an die unzähligen Unternehmungen, die man mit dem Albverein erlebt durfte, wurden ausgetauscht. Bei dieser guten Stimmung und Wiedersehensfreude genossen die Wanderfreunde einen wunderschönen Nachmittag in gemütlicher Atmosphäre und frischer Waldluft.

Ein ganzes Jahr in der Natur – 8 . Teil, 19. August 2025

Achtes Event – Ein ganzes Jahr in der Natur

Am 19.08.2025 um 18 Uhr ging es wieder los an der Harzwaldhütte. Einige Personen haben sich wieder in den Harzwald gewagt, um an Wildnis-Pädagogischen-Übungen teilzunehmen. Und es Stand auch wieder Feuer machen und die großen Beutegreifer, auf dem Programm. Leider waren keine Kinder bzw. Familien mit dabei – Schade.

Wildnis-Pädagogische-Übungen
Heute durften sich die Teilnehmenden in Achtsamkeit üben. Hierfür gab es verschiedene Stationen.
– Die Schnecke
– Gebiet erkunden
– Orientierungsgang

Die Schnecke
Zu Beginn trafen wir uns an „der Schnecke“ hierbei sollten die Teilnehmenden auf einem Seil, dass auf dem Boden lag, entlanglaufen, ohne das Seil zu verlassen. Dabei kamen sich die Teilnehmenden immer mal wieder in die Quere und mussten dieses „Dilemma“ ohne verbale Kommunikation lösen. Die nächste Schwierigkeitsstufe bestand darin ein Teelicht ebenfalls durch diesen „Parkour“ zu führen, ohne dass dabei das Lichtlein ausgeht und auch wie bei der ersten Übung ohne Sprechen und ohne das Seil zu verlassen. Die Teilnehmenden waren beeindruckt, wie fokussiert man sein musste, um die Aufgabe zu schaffen. Und danach mussten die Teilnehmenden noch schätzen, wie lang die Wegstrecke, also das Seil ist, dass Sie abgegangen waren. Niemand hat exakt gewusst, es gab aber einige, die nah dran waren. Die Länge wird hier nicht verraten, da es ggf. mal wieder zum Einsatz kommt.

Gebiet erkunden
Als nächste Aufgabe wartete das „Gebiet erkunden“, dabei waren 10 Gegenstände aus der näheren Umgebung auf einem Tuch ausgebreitet und die Kleingruppen hatten 30 Sekunden Zeit sich die Utensilien einzuprägen, danach wurde wieder ein Tuch über die Gegenstände gelegt und die Kleingruppen suchten die Gegend ab. Manche von den Dingen wurden schnell gefunden bei anderen waren sich die Teilnehmenden etwas unsicher, ob es das richtige ist. Am Ende wurden alle Utensilien gefunden, von den meisten zumindest. Die nächste Schwierigkeitsstufe wäre nun gewesen, die Dinge genau so anzuordnen, wie gesehen, doch das machen wir dann ein anderes mal

Orientierungsgang
Orientierung ist das A und O, vor allem im Gelände. Doch wie sieht es aus, wenn man nichts sieht? Das durften die Teilnehmenden ausprobieren – Sie mussten „blind“ auf einen Baum zulaufen. Dabei war das Gelände nicht flach auch mit unterschiedlichem Untergrund. Wichtig war dabei, dass die anderen Teilnehmenden nicht sprachen, damit sich die Person, die an der Reihe war, sich voll auf dessen Gehör und Tastsinn konzentrieren konnte. Manche liefen sehr weit vom Baum entfernt, ich musste Sie dann „einfangen“. Aber beim zweiten oder sogar dritten Versuch wurde es immer besser. Danach haben wir noch darüber gesprochen, warum das so schwierig ist, das Ziel, obwohl es nicht einmal 10 Meter entfernt steht, genau zu treffen.

Feuer machen
Zwischendurch durften die Teilnehmenden Feuer machen – dafür hatte ich wieder Wattepads mit Wachs beträufelt und diese wurden als Anzünder verwendet, um das „Tippi“ zu entzünden. Die Teilnehmenden haben zuerst wieder kleine Stöckchen gesucht und dann in der Feuerschale ein Tippi oder „Holzhaufen“, mit dem Feuerstal entzündet – schön war, dass es alle hinbekommen haben, die es versucht hatten. Danach haben wir uns nochmal über Allgemeines bzgl. Feuer und die Gefahren von Feuer unterhalten.

Die großen Beutegreifer
Nach den ganzen Übungen kamen wir nochmal zusammen um uns über die großen Beutegreifer (Bär, Wolf, Luchs und Wildkatze) zu unterhalten. Hierzu hatte ich wieder den Rucksack vom Bayrischen Naturschutzbund ausgeliehen mit den Tierschädeln der Tiere und den Trittsiegeln und weiteren Informationsmaterialien wie bspw. wie man sich verhalten soll in einem Wolfs- bzw. Bärengebiet. Wir sprachen über die Lebensräume und das Jagd- und Fressverhalten der Tiere und wie sich die Lage in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat und der Mensch festgestellt hat, wie wichtig die großen Beutegreifer sind für das Ökosystem.

Ausfahrt nach Esslingen 17. Juli 2025

Ausfahrt nach Esslingen mit kleiner Stadtführung und Besenbesuch

Die Mittwochswanderer des Schwäbischen Albvereins Epfendorf begaben sich ausnahmsweise am Donnerstag auf ihre Juli-Tour nach Esslingen am Neckar. In Esslingen wurde die Gruppe vom Kulturgauwart Jürgen Gruß zum Stadtspaziergang erwartet. Er zeigte uns die Stadt auf seine humorvolle Art, gespickt mit vielen interessanten Informationen der Stadt- und Landesgeschichte aus unterschiedlichen Jahrhunderten und sichtbaren Zeugen jener Zeiten. Zu bestaunen gab es herrliche mittelalterliche Fachwerkhäuser, Steinbrücken, schmucke Gassen und Plätze mit vielen Geschichten dazu. Auch die Burganlage und die Frauenkirche wurde mit einbezogen. Über die Burgstaffel mit mehr als 300 Stufen erklommen zahlreiche Wanderfreunde den Weg zur Burganlage. Im Toskana Besen wurde anschließend die Mittagsrast genossen, ergänzt durch die großartige Aussicht auf Stuttgart und die Weinberge. Die Grabkapelle auf dem Rotenberg, bekannt als das Schwäbische Taj Mahal, wurde auf dem Höhenweg von Rüdern aus, durch Gärten, Wald und Weinberge zu Fuß oder gemütlich mit dem Bus erreicht. Der Rotenberg, mit der Grabkapelle, ist ein romantischer und symbolträchtiger Ort mit einer großartigen Aussicht auf Stuttgart, den Schurwald, die Fildern und die Schwäbische Alb. Dort ließ die Wandergruppe vom Albverein Epfendorf ein schöner Ausflugs- und Wandertag ausklingen.

Siebtes Event – Ein ganzes Jahr in der Natur 15. Juli 2025

Siebtes Event – Ein ganzes Jahr in der Natur

Am 15.07.2025 um 18 Uhr ging es wieder los an der Harzwaldhütte. Einige Personen haben sich wieder in den Harzwald gewagt, um sich über die Themen „Navigation mit Kompass und Handy“ und „Wetter“ zu informieren.

Navigation mit Kompass

Wie ist ein Kompass aufgebaut bzw. was sollte alles an einem Kompass sein, damit man diesen sinnvoll nutzen kann und wie läuft man überhaupt mit einem Kompass? Genau diese Fragen wollten wir zusammen klären. Ich hatte verschiedene Modelle mitgebracht und auch ein Teil der Teilnehmenden hatten Kompasse dabei.
Der Kompass sollte i.d.R. folgendes haben:
– Anlegekante, Richtungspfeil, Nordmarke, Nordlininen, Magnetnadel und
Kompassrose (Winkel von 0 bis 360 Grad)
Hinweis: Der Kompass kann durch Magneten oder elektrische Felder gestört werden.
Die erste Übung bestand mit Hilfe des Kompass von der Harzwaldhütte zur Bowlbahn zu gelangen. Da der direkte Weg durch Hindernisse (bspw. Bänke) „blockiert“ ist, mussten die Teilnehmer einen entsprechenden Kurs „einschlagen“ um an den Hindernissen vorbei zukommen und danach wieder einen neuen Kurs „anpeilen“ um zur Bowlbahn zu gelangen“. Dabei mussten die Teilnehmenen Ihren Kompass „Einnorden“ damit Sie nach der entsprechenden Gradzahl laufen konnten. Alle Teilnehmenden kamen irgendwann an der Bowlbahn an �� – An der Bowlbahn tat sich nun ein „reisender Fluss“ auf, an dem die Teilnehmenden vorbei mussten. Dabei lernten Sie eine entsprechende Technik kennen, um an Hindernissen vorbei zu navigieren. Und die Technik geht so:
– Man dreht sich um 90 Grad – in unserem Beispiel nach rechts und nordet seinen
Kompass wieder ein, damit man nun wieder nach der neuen Gradzahl läuft
– Man zählt die Schritte, die man die die entsprechende Richtung unternimmt
– Wenn das Hindernis umgegangen werden kann, merkt man sich die Schritte, die man
gegangen ist, dreht sich wieder um 90 Grad – in unserem Beispiel nach links und
nordet seinen Kompass wieder ein, damit man nun wieder nach der ursprünglichen
Gradzahl läuft
– Man läuft an dem Hinderniss vorbei, dann dreht man sich wieder um 90 Grand – in
unserem Beispiel nach links und nordet seinen Kompass wieder ein
– Dann läuft man die Anzahl der Schritte, die man sich vorher gemerkt hat ab und dreht
sich dann wieder um 90 Grad – in unserem Beispiel nach rechts und nordet seinen
Kompass wieder auf die ursprüngliche Gradzahl ein und sollte somit wieder das
ursprüngliche Ziel vor Auge haben. Allen Teilnehmenden ist es gelungen das Hindernis zu um queren und Ihrem Ziel erneut zu folgen – Super Sache.

Navigation mit Handy bzw. über Koordinaten
Nach der Navigationsübung mit dem Kompass ging es nun zum Navigieren mit dem Handy bzw. mit der Handy-App „Google Maps“, kann m.E. auch mit jeder anderen App durchgeführt werden, in die man Koordinaten eingegeben kann. Als erstes lernten die Teilnehmenden wie sich Koordinaten zusammensetzen. Das traditionelle Format ist Grad/Min/Sek (DMS). Bspw.: 48 Grad 15’36.6 N und 8 Grad 33’59.6 E
Was so viel heißt wie
– 48 Grad 15 Minuten und 36,6 Sekunden Nord (North) und
– 8 Grad 33 Minuten und 58,1 Sekunden Ost (East)
Und wie kann man das jetzt in eine App wie bspw. „Google-Maps“ übertragen, um den Ort zu finden, der hier gesucht ist. Die Gradzahl bleibt so wie sie ist, also die 48 und die 8. Die Minuten-Angaben werden durch 60 geteilt.

Nord Ost
Die Sekunden-Angaben werden durch 3600 geteilt

Nord Ost
Und nun rechnet man die Werte zusammen und man erhält den Dezimalgrad (DD), die man in jede beliebige Navigations-App eingeben kann. Nach ein paar Rechenbeispielen und etwas Übung ging es bei manchen Teilnehmenden schon recht gut und sie suchten die entsprechenden Punkte, die Sie zuvor errechnet hatten mit Ihrem Handy. Herausforderung, war dass das GPS-Signal (Global Positioning System) verzögert war und die Teilnehmenden immer etwas warten mussten, bis es den Standort aktualisiert hatte.

Wetter, Wetterphasen und Wolkenbilder
Wetter ist ein sehr komplexes Thema. Selbst mit modernster Technik können keine 100%ige Vorhersagen getroffen werden, sondern nur Prognosen abgeleitet werden anhand von Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit – um nur einen Teil der „Stellschrauben“ zu nennen. Hierzu habe ich zwei Wetterstationen mit in den Harzwald gebracht. Zuerst mussten die Teilnehmenden schätzen, wie hoch Temperatur, der Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit ist. Danach durften die Teilnehmende Ihr Schätzungen überprüfen und manche von Ihnen waren schon sehr nah dran.

Wetterphasen
Danach haben wir die Wetterphasen besprochen anhand eines Modells. Da es ein Modell ist, können die Phasen mal länger und mal kürzer ausfallen oder auch mal ein Teil übersprungen werden. In der Regel befinden wir uns auch nicht immer direkt in dem Wetter, wie es im Modell beschrieben ist, sondern ggf. auch nur an den Rändern.

Alle Teilnehmenden konnten wieder viele wertvolle Erfahrungen sammeln und wieder einiges über Dinge lernen und ausprobieren, die Sie so nicht wussten.

Wanderreise Oberstdorf 01.-06 Juli 2025

Gipfelstürmer unterwegs: Sechs Tage, fünf Gipfel und eine Schlucht

Unter dem Motto „Epfendorfer Albvereinler werden zu Gipfelstürmern in Oberstdorf!“ erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ortsgruppe Epfendorf eine unvergessliche Wander- und Genussreise. Bei durchgehend bestem Wanderwetter wurden in sechs Tagen fünf beeindruckende Gipfel und eine spektakuläre Schlucht erkundet.

Gleich am Anreisetag startete die Gruppe mit einem besonderen Naturerlebnis: Die Wanderung führte durch die beeindruckende Breitachklamm, die als tiefste Schlucht Mitteleuropas gilt und mit ihren tosenden Wassern und steilen Felswänden alle in Staunen versetzte. Nach diesem ersten Höhepunkt bot die gemütliche Einkehr auf der Dornacher Alpe Gelegenheit zum Austausch und zur Stärkung. Am zweiten Tag stand der berühmte Hausberg Oberstdorfs, das Nebelhorn, auf dem Programm. Mit der Bahn ging es hinauf auf 2.224 Meter, wo die Wanderer bei strahlendem Wetter eine grandiose Aussicht auf rund 400 Berggipfel genießen konnten. Nach einer Wanderung zum Höfratsblick und über den Panoramaweg kehrte die Gruppe auf der Alpe Seealpe ein, bevor der abwechslungsreiche Abstieg durch den Faltenbachtobel zurück zum Hotel führte.

Der dritte Tag war einer Rundwanderung gewidmet, die von Oberstdorf zum idyllisch gelegenen Freibergsee, dem höchstgelegenen Badesee des Allgäus, führte. Nach einer Rast in der Hütte Bergkristall ging es weiter zum Söllereck und schließlich zurück nach Oberstdorf. Am darauffolgenden Tag lockte das Kleinwalsertal: Mit der Söllereckbahn erreichte die Gruppe die Gipfelstation und wanderte auf dem Bergschauweg bis nach Riezlern. Von dort aus brachte die Ifenbahn die Wanderfreunde zur Bergstation, wo eine weitere kleine Gipfeltour auf dem Programm stand.

Der letzte Wandertag bot nochmals ein echtes Highlight: Mit der Fellhornbahn ging es zur Gipfelstation, von wo aus die grenzüberschreitende Wanderung auf dem Almbütenweg zur Kanzelwand begann. Nach der Talfahrt mit der Kanzelwandbahn nach Riezlern folgte ein weiteres Gipfelerlebnis mit der Walmendingerhornbahn. Auf dem sogenannten „Berg der Sinne“ begeisterte der Alpenblumenlehrpfad, auf dem die Gruppe an über 130 verschiedenen Pflanzen- und Blütenfamilien vorbeikam und einen einzigartigen Drei-Länder-Panoramablick genießen konnte. So bot jeder Tag der Reise ein neues landschaftliches und gemeinschaftliches Erlebnis, das allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben wird.

Fazit

Die Wander- und Genussreise nach Oberstdorf war für die Epfendorfer Albvereinler ein voller Erfolg. Die abwechslungsreichen Touren, die atemberaubenden Ausblicke und die gesellige Einkehr auf den Alpen sorgten für unvergessliche Erlebnisse und stärkten den Zusammenhalt der Gruppe. Mit vielen neuen Eindrücken und Gipfelerlebnissen im Gepäck kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden nach Hause zurück.

Ein ganzes Jahr in der Natur (6. Teil) 24. Juni 2025

Bericht – Sechstes Event – Ein ganzes Jahr in der Natur

Am 24.06.2025 um 18 Uhr ging es wieder los an der Harzwaldhütte. Fünf Personen wollten heute etwas über „Solotouren“, „Vögel“ und „Große Beutegreifer“ lernen.

Solotouren

Ich erzählte über meine Solotour in Schottland und welche Herausforderungen ich zu bewältigten hatte. Vorweg in Schottland gilt das „Jedermannsrecht“, d.h. man darf wild zelten. Die Herausforderungen waren Wetter (vor allem sehr kräftiger Wind), landschaftliche Gegebenheiten beim Wandern und der Suche eines guten Schlafplatzes, meine Ausrüstung (vor allem mein nicht optimaler Spirituskocher). Dafür kann man als Sologänger sein eigenes Tempo gehen und Pausen machen, wann immer man Lust hat, ohne sich mit jemanden abzustimmen zu müssen.

Dann bin ich noch auf die Unterschiede eingegangen, also worin sich eine Solotour gegenüber einer Tour mit zwei oder mehr Personen unterscheidet. Zusammenfassend kann man bei Solotouren sagen, dass man das ganze Gepäck allein tragen muss und es nicht aufteilen kann auf die Mitglieder und dass in Gruppen die Risikobereitschaft tendenziell höher ist als bei einer Solotour, da hier kein „Gruppenzwang“ herrscht.

Vögel

Ich hatte wieder ein paar Vögel, die ich schon letzte Mal dabeihatte, dabei und ein paar neue. Darunter den Buntspecht, die Amsel und den Grünspecht. Wir haben uns dann gemeinsam über die verschiedenen Vögel unterhalten und ausgetauscht, wo in Epfendorf wir Sie schon mal gehört oder gesehen haben.

Zelt aufbauen

Ich hatte drei verschiedene Zelte dabei, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufbauen durften. Auch eine Teilnehmerin hatte Ihr Zelt dabei, musste aber feststellen, dass es kaputt war. Die Zelte wiegten zwischen 1 bis 3,5 KG und auch vom Packmaß her waren Sie sehr unterschiedlich. Jedes dieser Zelte bestand aus einem Innenzelt und einem Außenzelt (Schutzhülle gegen Wind- und Wetter) und wurde mit Stangen in Form gebracht und mit Heringen am Boden befestigt. Die Personen gingen sehr unterschiedlich an die Sache heran, doch am Ende stand jedes Zelt. Und danach ging es wieder an den Abbau. Hier war die Herausforderung alles wieder in den Sack, in dem das Zelt zuvor drin war, wieder gut hineinzubekommen – auch das gelang den Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

Große Beutegreifer

Zum Abschluss des Abends schauten und sprachen wir über die großen Beutegreifer, die es bei uns und in Europa gibt – den Bären, den Wolf und den Luchs. Dazu habe ich den Beutegreiferrucksack (https://www.bund-naturschutz.de/umweltbildung/praxismaterial/rucksack-grosse-beutegreifer) vom Bund-Naturschutz in Bayern ausgeliehen. Wir gingen auf das Verhalten der Tiere ein, also wie Sie jagen, sich Fortpflanzen und welche Arten es gibt und wie sich diese unterscheiden. Wie man sich in Gegenden, in denen Sie auftreten verhält und warum Sie massiv gejagt und in einigen Gegenden sogar ausgerottet wurden.

Familienwanderung 22. Juni 2025

Familienwanderung

Am Sonntag, den 22. Juni 2025 fand unser schöner Ausflug ins Sulzbachtal statt, der bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen ein echtes Highlight war. Insgesamt 16 Erwachsene und 16 Kinder trafen sich um 10 Uhr vor der Volksbank in der Ortsmitte um mit dem Bus die Fahrt ins Sulzbachtal anzutreten. Gegen 11 Uhr kamen wir in Sulzbach an, nur wenige Meter vom Startpunkt entfernt. Dort begann unsere ca. 2,5-stündige Wandertour durch das malerische Sulzbachtal. Die Kinder konnten dabei die Wandertour auf dem Rücken der beiden Eselinnen Josephin und Lotta genießen und hatten großen Spass. Während der Tour machten wir immer wieder Pausen, um die schöne Natur zu genießen. Ein besonderes Highlight war das geplante Picknick, bei dem wir ausreichend Getränke und Vesper mitgebracht hatten. Die Kinder und Erwachsenen hatten viel Spaß beim gemeinsamen Verweilen und Erkunden.

Am Ende der Tour durften wir den Bauernhof besuchen, wo es erfrischende Getränke, Kaffee, Kuchen und selbstgemachtes Erdbeereis gab. Das war der perfekte Abschluss bei Familie Schwendemann, die uns herzlich empfangen hat.

Gegen 16 Uhr traten wir die Rückfahrt nach Epfendorf an. Es war ein toller Tag voller Natur, Spaß und Gemeinschaft.

Seen-Runde Dietingen 18.Juni 2025

Seen-Runde Dietingen

Am 18. Juni 2025 trafen sich 14 gut gelaunte Wanderfreunde bei strahlendem Sonnenschein am Parkplatz der Graf-Gerold-Halle, um gemeinsam eine abwechslungsreiche Tour rund um Dietingen zu unternehmen. Die Temperaturen waren angenehm warm, gelegentlich sorgte ein frisches Lüftchen für willkommene Abkühlung. Der Weg führte zunächst über den Tennisplatz, vorbei an klaren, frischen Brunnen entlang des schattigen Wettebachs zur idyllisch gelegenen Fatimagrotte. Weiter ging es durch den kühlenden Wald bergauf zur Höhe, von wo aus sich ein weiter Blick über die offene Flur bot. Ziel war der Pappelsee, wo sich die Gruppe teilte: Die Genusswanderer kehrten dort ein, während der Großteil der Gruppe – etwa zwei Drittel – die Wanderung fortsetzte. Sie wanderten weiter zum romantischen Schreckenbergsee, wo eine beeindruckende Vielfalt an Libellen und Wasserpflanzen bestaunt werden konnte. Die Route führte anschließend zum Pilgerkreuz, das nicht nur mit seiner liebevoll gestalteten Anlage, sondern auch mit einem herrlichen Ausblick auf die Seenlandschaft, Dietingen und die charakteristische Silhouette von Rottweil beeindruckte. Auf dem Rückweg passierten die Wanderer zahlreiche Bildstöcke und Wegekreuze, wanderten durch schattige Waldabschnitte und vorbei am Baumferienhaus bei der Kornkammer, bevor sie die wohlverdiente Schlusseinkehr im Gasthaus „Hasen“ erreichten. Dort stieß man wieder auf die Genusswanderer und wurde von der Familie Löffler herzlich bewirtet – ein gelungener Ausklang einer rundum schönen Wanderung.