Hauptversammlung im Sportheim – 25. Januar 2025

Bericht zur Hauptversammlung

Am Samstag, den 25. Januar 2025, fand die jährliche Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Epfendorf, im Sportheim Epfendorf statt. Die Veranstaltung begann pünktlich um 15 Uhr und konnte mit rund 70 Teilnehmern eine außergewöhnlich hohe Beteiligung verzeichnen. Neben den aktiven Mitgliedern waren auch Bürgermeister Herr Prielipp sowie weitere Ehrengäste anwesend. Die Versammlung bot nicht nur einen Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2024, sondern auch einen optimistischen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen und Projekte.

Begrüßung und Totenehrung

Die kommissarische Vorsitzende Petra Mäder eröffnete die Versammlung mit einer herzlichen Begrüßung. Sie zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme und hob hervor, dass die hohe Anwesenheit ein Zeichen für die starke Gemeinschaft und das Engagement innerhalb des Vereins sei. Besonders begrüßte sie Bürgermeister Prielipp sowie langjährige Mitglieder und Ehrenamtliche. Im Anschluss daran folgte eine bewegende Totenehrung, bei der der verstorbenen Mitglieder in würdevoller Stille gedacht wurde. Petra Mäder betonte dabei die Bedeutung jedes einzelnen Mitglieds für den Verein und würdigte deren Beitrag zur Vereinsarbeit.

Rückblick auf das Jahr 2024

Bericht der kommissarischen Vorsitzenden Petra Mäder blickte auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück. Die Harzwaldhütte, das Herzstück des Vereinslebens, war mit 30 Öffnungstagen ein beliebter Treffpunkt für Gäste aus nah und fern. Neben der hervorragenden Bewirtung schätzten die Besucher das idyllische Ambiente mitten im Harzwald. Veranstaltungen wie der Märchenweg, Spieleabende und das Boule-Turnier wurden zu festen Bestandteilen des Jahresprogramms. Ein besonderes Highlight war die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Harzwaldhütte, die den Verein in puncto Nachhaltigkeit voranbrachte. Diese Investition wurde durch Eigenleistungen der Mitglieder ermöglicht und macht die Hütte nun stromautark. Trotz dieser Erfolge gibt es auch Herausforderungen: Die Pflege der Ruine Schenkenburg erweist sich aufgrund fehlender Helfer als zunehmend schwierig. Doch dank der Einführung von Wegepaten im Jahr 2024 konnte zumindest die Pflege des Wanderwegenetzes erfolgreich neu organisiert werden. Bericht der Schriftführerin Bettina Kaltenbach berichtete von einer positiven Mitgliederentwicklung: Der Verein konnte im Jahr 2024 insgesamt acht neue Mitglieder gewinnen und zählte zum Jahresende 203 Mitglieder. Insgesamt wurden 27 Unternehmungen organisiert, darunter Wanderungen, Familienveranstaltungen wie der Osterweg mit 150 teilnehmenden Kindern und das Rübengeistschnitzen mit 80 Kindern sowie mehrtägige Reisen nach Südtirol und in den Bregenzer Wald. Besonders erwähnenswert sind die Familienangebote: Der Märchenweg im November begeisterte zahlreiche Familien durch seine liebevoll gestalteten Szenen. Auch das Boule-Turnier und der italienische Sonntag im Harzwald erwiesen sich als Publikumsmagneten.

Bericht der Kassiererin

Die Kassiererin Petra Mäder legte dar, dass der Verein im Jahr 2024 Einnahmen von rund 46.000 Euro und Ausgaben von etwa 51.000 Euro hatte. Trotz dieser Differenz konnte der Verein wichtige Investitionen tätigen, darunter eine Familienschaukel für den Spielplatz und eine große Sitzgarnitur für den Außenbereich.

Bericht der Kassenprüfer

Willi Pauly und Claudia Maier bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Sie lobten die Sorgfalt von Petra Mäder bei der Verwaltung der Finanzen.

Wahlen

Unter Leitung von Bürgermeister Prielipp wurden mehrere Posten neu besetzt oder bestätigt:
– Bettina Kaltenbach wurde einstimmig als 2. stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin wiedergewählt.
– Marcus Maier, Benjamin Diechle und Andreas Holzer wurden als Beisitzer bestätigt.
– Florian Lowinski wurde neu als Beisitzer gewählt.
– Claudia Maier bleibt weiterhin Kassenprüferin.
Der Posten des ersten Vorsitzenden bleibt jedoch unbesetzt. Petra Mäder und Bettina Kaltenbach haben erneut ihre Bereitschaft signalisiert, die kommissarische Leitung fortzuführen.

Ehrungen

Uwe Mei und Petra Mäder ehrten langjährige Mitglieder:
– Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Günther Hailing
– Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Gerlinde Bantle, Johannes Bantle, Thomas Pönisch und Nicole Ziegler
Besonderer Dank galt Hermann Merz für seinen Einsatz als Hüttenwart sowie Manfred Diechle und Josef Köhle für ihre Arbeit an den Wanderwegen bzw. bei der Pflege der Ruine Schenkenburg.

Projekte und Anerkennungen

Florian Lowinski stellte sein Projekt „Ein Jahr in der Natur“ vor, das monatliche Veranstaltungen zur Naturerfahrung anbietet – ein innovativer Beitrag zur Vereinsarbeit.
Zudem wurden die fleißigsten Wanderer ausgezeichnet:
– 1. Platz (7 Wanderungen): Elvira Aichelmann, Helmut Heim, Brigitte Ketterer, Petra Mäder und Hanne Merkt
– 2. Platz (6 Wanderungen): Heidi Filzoli, Claudia Maier und Cilly Mekelburg
– 3. Platz (5 Wanderungen): Jörg Juchler, Rosi Juchler und Klaus Widmann

Ausblick auf das Jahr 2025

Das neue Jahresprogramm verspricht erneut ein abwechslungsreiches Angebot mit Wanderungen, Familienveranstaltungen wie einem Familientag mit Eselswanderung in Sulzbach sowie weiteren Highlights.

Abschluss

Nach den offiziellen Tagesordnungspunkten klang der Nachmittag bei einem gemütlichen Beisammensein aus. Ein Bildervortrag von Benjamin Diechle ließ das vergangene Jahr Revue passieren – ein gelungener Abschluss eines erfolgreichen Vereinsjahres!

Ein ganzes Jahr in der Natur (1. Teil)

Ein Abend voller Entdeckungen und Herausforderungen

Am Abend des 21. Januar 2025 fand an der Harzwaldhütte der erste von zwölf geplanten Abenden der Veranstaltungsreihe „Ein ganzes Jahr in der Natur“ statt. Sieben naturbegeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich voller Vorfreude, um gemeinsam die Geheimnisse und Herausforderungen der Natur zu entdecken. Der Auftakt versprach nicht nur Abenteuer, sondern auch wertvolle Einblicke in das Leben im Freien.

Der Abend begann mit einer lockeren Vorstellungsrunde, bei der sich die Teilnehmenden gegenseitig kennenlernen konnten. Anschließend ging es direkt ins erste Thema: „Wo sind wir überhaupt?“ Mit einer analogen Karte – ein unverzichtbares Hilfsmittel, wenn kein Empfang verfügbar ist – wurde den Teilnehmenden gezeigt, wie man sich ohne digitale Hilfsmittel orientiert. Das Lesen und Verstehen einer Karte erwies sich als essenzieller Einstieg, bevor die Gruppe zu ihrer ersten gemeinsamen Wanderung aufbrach.Das Ziel war ein Denkmal in der Nähe, wo das Thema „Gefahren in der Natur“ behandelt wurde. Besonders intensiv diskutierte die Gruppe über Wildtiere wie Wildschweine, die bei vielen Menschen Ängste auslösen. Es wurde erläutert, warum diese Tiere oft missverstanden werden und wie man sich in ihrer Nähe richtig verhält.

Die Herausforderung der Solotouren bei Nacht

Ein Höhepunkt des Abends waren die sogenannten Solotouren – ein besonderes Erlebnis, das den Teilnehmenden Mut und Selbstvertrauen abverlangte. Bei völliger Dunkelheit startete jeder Teilnehmer im Abstand von einer Minute allein auf einen vorgegebenen Weg. Während die meisten zunächst noch mit Stirnlampe unterwegs waren, wagten sie sich bei der zweiten Runde bereits ohne künstliches Licht voran. Der Abstand wurde hierbei auf drei Minuten verlängert, um das Gefühl des Alleinseins in der Natur zu intensivieren.Doch nicht alles verlief reibungslos: Drei Personen verirrten sich auf dem Weg, da sie unabsichtlich eine andere Route einschlugen. Da es zuvor keine klare Instruktion für solche Situationen gegeben hatte, war die Verwirrung zunächst groß. Glücklicherweise konnten die „Verschollenen“ schnell gefunden werden. Dieses Missgeschick wurde genutzt, um wichtige Lektionen zu vermitteln: Was tun, wenn man sich verirrt? Wie bleibt man ruhig und findet zurück zur Gruppe? Diese Erfahrungen stärkten das Bewusstsein aller Teilnehmenden für die Herausforderungen der Orientierung in der Wildnis.

Magische Momente unter dem Sternenhimmel

Nach den Solotouren führte die letzte Etappe die Gruppe auf eine offene Fläche außerhalb des Waldes. Dort bot sich ein atemberaubender Blick auf den klaren Nachthimmel. Mars und Jupiter waren deutlich zu erkennen, und der Sternenhimmel sorgte für einen Moment der Stille und Ehrfurcht vor der Natur.Zum Abschluss wurden im Schnee Tierspuren entdeckt und untersucht. Die Teilnehmenden lernten, wie man Trittsiegel identifiziert und welche Hinweise sie über das Verhalten von Wildtieren geben können. Auch hier gab es praktische Tipps für zukünftige Streifzüge durch die Natur.

Fazit: Ein gelungener Start in ein Jahr voller Naturerlebnisse

Der erste Abend von „Ein ganzes Jahr in der Natur“ war ein voller Erfolg. Trotz kleinerer Herausforderungen konnten alle Beteiligten wertvolle Erfahrungen sammeln und neue Fähigkeiten erlernen. Die Mischung aus praktischen Übungen, spannenden Themen und magischen Momenten unter dem Sternenhimmel machte diesen Auftakt zu einem unvergesslichen Erlebnis.Die Veranstaltungsreihe verspricht noch viele weitere spannende Abende voller Abenteuer und Erkenntnisse über die Natur – eine wunderbare Gelegenheit für alle, die ihre Verbindung zur Umwelt stärken möchten.

Schneeschuhwandern – Mit der Natur verbunden

Schneeschuhtour – 19. bis 20. Januar 2025

Auch im Winter kann das Draußen sein Freude machen: zum Beispiel im wunderbaren Bregenzerwald mit Schneeschuhen die schöne Winterlandschaft erleben. Schneeschuhwandern ist eine spannende Winter-Fortbewegungsart, bei der auch die Stille der Natur und die klare Winterlandschaft in vollen Zügen genossen werden kann.

Das hat der Albverein Epfendorf in der Umgebung von Sibratsgfäll angeboten. Früh morgens ging es am ersten Tag für die 27 Teilnehmer mit dem Bus los nach Balderschwang. Die erste Tour führte durch unberührte Natur über knapp 500 Höhenmeter hoch zur Burglhütte. Es war für jeden anstrengend – mehr oder weniger. In jedem Fall war es Allen bei schönstem Sonnenschein ziemlich warm und jeder kam stolz oben an der Hütte an. Es war ein besonderer Genuss, draußen vor der Burghütte sitzen zu können. Hausgemachte Kuchen und Suppen war die Stärkung bei der verdienten Pause. Der Rückweg bergab war weniger anstrengend. Abends erfreute man sich -trotz Müdigkeit – am gemütlichen Zusammensein in der Unterkunft, dem Hotel Hirschen in Sibratsgfäll.

Am zweiten Schneeschuhtag stand mehr der Genuss im Vordergrund: direkt vom Hotel aus mit weniger Höhenmetern führte ein Rundweg in schönster Winterlandschaft hinunter zum  Bachtobel, durch einen kleinen Zirbenwald zum vereisten Subersach-Wasserfall. Die durch die kalten Nächte auf dem Schnee schön anzusehenden großen Eiskristalle ersetzten den Wunsch nach Neuschnee. Aber immerhin konnte man mit einer Schneedecke von ca. 20cm sehr zufrieden sein. Irmgard, die örtliche Begleiterin aus Sibratsgfäll, führte den Albverein Epfendorf eindrucksvoll durch unberührte Natur durch ihre Heimat.

Vor der Heimfahrt gab es in einer Heu-Scheune noch eine leckere Käse-Verköstigung mit dem mehrfach preisgekrönten Sibratsgfäller-Heumilch-Bergkäse.

Verzaubert von einem wirklich netten Miteinander, von der schönen Bregenzerwälder Winterlandschaft, von der Sonne, vom Schnee und dem Käse ging es problemlos u sicher mit Busfahrer Georg zurück in die Heimat nach Epfendorf. Das Schneeschuh-Wochenende wurde für den Albverein Epfendorf von Uwe und Gabi Mei organisiert und durchgeführt.

Danke fürs dabei sein und auf bald mal wieder.

Eröffnungswanderung – 06. Januar 2025

Erfolgreicher Start ins Wanderjahr 2025: Dreikönig Auftakt-Wanderung mit dem Albverein in Epfendorf

Bei kühlen und zum Teil auch trockenen Temperaturen startete die Schwäbische Albverein Ortsgruppe Epfendorf traditionsgemäß mit der Dreikönig Auftakt-Wanderung in das neue Jahr. Insgesamt 24 Wanderfreunde (darunter auch vier Nachwuchswanderer/-Wanderinnen) folgten der Einladung zu diesem beliebten Event, das die Teilnehmer von Epfendorf zur Harzwaldhütte führte. Aufgrund der Wetterlage (Schneematsch bzw. teilweise stark vereiste Wege) musste die ursprüngliche Wegeplanung über den ehemaligen Skibuckel kurzfristig verlegt werden. Die circa 4 Kilometer lange Strecke verlief daher auf schnellstem Wege über das Käppele zur Harzwaldhütte. Ein herrlicher Ausblick über das noch im Nebel liegende Epfendorf war die Belohnung für den Aufstieg. Die rund zweistündige Tour war geprägt von guter Laune, Gesprächen und dem Gemeinschaftsgefühl, das den Schwäbischen Albverein in Epfendorf auszeichnet.  Der Schwäbische Albverein in Epfendorf bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die diesen gelungenen Start ins Wanderjahr 2025 ermöglicht haben. Die Dreikönig Auftakt-Wanderung war nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein geselliges Event, das die Gemeinschaft im Albverein stärkte. Wer sich für weitere Wanderungen und Aktivitäten der Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Epfendorf interessiert, ist herzlich eingeladen, sich auf der Webseite zu informieren und der Gemeinschaft beizutreten.