
Sagenhafter Ferienspaß: Das NEINhorn zu Besuch im Harzwald 🦄🌲
Was für ein schöner Tag für die 32 jungen Entdecker in Epfendorf! Am 10. September verwandelte sich der Harzwald im Rahmen des FIDO-Programms in eine Bühne für kleine und große Abenteurer.
Ein Nachmittag voller Highlights:
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Die Geschichte: Das „NEINhorn“ begeisterte alle Altersgruppen. Die Aufführung am Waldsaum sorgte für strahlende Augen, viel Gelächter und eine ganz besondere, warme Stimmung unter den Zuschauern.
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Die Wald-Rallye: Nach dem Zuhören ging es ans Mitmachen! Auf den Spuren des NEINhorns erkundeten die Kinder den Wald. Dabei waren Köpfchen und Teamgeist gefragt, um die kleinen Rätsel und Aufgaben rund um das Thema Natur zu lösen.
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Gemeinschaft erleben: Mit insgesamt 32 Kindern war richtig was los! Die Aktion hat wunderbar gezeigt, wie viel Spaß es macht, die Natur spielerisch und gemeinsam zu entdecken.
Das Fazit: Ein rundum gelungenes Erlebnis, das Neugier weckt und die Verbundenheit zum heimischen Wald stärkt.
Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren, die solche Ferienmomente möglich machen!
Schramberger Burgenpfad Teil 2 – 17. September 2025
Epfendorfer Wanderer auf der zweiten Etappe des Genießerpfads unterwegs
Dass Schramberg ein vorzügliches Wanderrevier ist, zeigte einmal mehr eine Mittwochswanderung des Epfendorfer Albvereins mit Manfred Diechle und Helmut Heim als Wanderführer. Nachdem es im ersten Teil vom Rathaus über den Park der Zeiten bis zur Falkensteiner Kapelle ging, waren neben der wunderbaren Schwarzwaldlandschaft die untere und obere Ruine Falkenstein, die besinnliche Gedenkstätte am Trombach sowie die Lauterbacher Wasserfälle die Höhepunkte der zweiten Etappe. Ausgehend vom Berneckstrand wurden die beiden Ruinen bestiegen und eingehend besichtigt, was allerdings anhand der vielen Stufen den überwiegend nicht mehr ganz jugendlichen Wanderern doch einiges an Kondition abverlangte. Nach einem Abstieg zur kleinen Brücke über den romantischen Marxenloch-Bach und dem anschließenden Aufstieg, wurde in einer Rasthütte an der Geigeshalde eine ausgiebige Pause eingelegt. Damit war der anstrengende Teil der Wanderung geschafft und der Rest der Strecke mit den bereits erwähnten weiteren Höhepunkten konnte genossen werden. Vorbei am Junghans Gewerbepark samt Terrassenbau-Museum ging es dann über das Seilerwegle entlang der Schiltach zurück zum Ausgangspunkt. Zum Abschluss trafen sich die Wanderer im Gasthaus Unot auf dem Sulgen, wo sie von den Wirtsleuten bestens mit Speis und Trank versorgt wurden.
Kleine Wanderung im schönen Harzwald
Für die Mittwochsunternehmung im August lud der Schwäbische Albverein, Ortsgruppe Epfendorf, alle Wanderfreunde sowie ehemalige Mitglieder zu einer kleinen Harzwaldrunde mit anschließendem gemütlichen Beisammensein an der Harzwaldhütte ein.
Die Freude über das Wiedersehen war groß, und vielerorts hörte man ein herzliches Hallo. Zahlreiche Erinnerungen an die vielen gemeinsamen Unternehmungen wurden ausgetauscht und sorgten für eine heitere und lebendige Atmosphäre.
Bei bester Stimmung genossen die Teilnehmer einen rundum gelungenen Nachmittag inmitten der Natur. Die frische Waldluft und das gesellige Miteinander trugen dazu bei, dass dieser Tag allen in schöner Erinnerung bleiben wird.
Achtes Event – Ein ganzes Jahr in der Natur
Am 19.08.2025 um 18 Uhr ging es wieder los an der Harzwaldhütte. Einige Personen haben sich wieder in den Harzwald gewagt, um an Wildnis-Pädagogischen-Übungen teilzunehmen. Und es Stand auch wieder Feuer machen und die großen Beutegreifer, auf dem Programm. Leider waren keine Kinder bzw. Familien mit dabei – Schade.
Wildnis-Pädagogische-Übungen
Heute durften sich die Teilnehmenden in Achtsamkeit üben. Hierfür gab es verschiedene Stationen.
– Die Schnecke
– Gebiet erkunden
– Orientierungsgang
Die Schnecke
Zu Beginn trafen wir uns an „der Schnecke“ hierbei sollten die Teilnehmenden auf einem Seil, dass auf dem Boden lag, entlanglaufen, ohne das Seil zu verlassen. Dabei kamen sich die Teilnehmenden immer mal wieder in die Quere und mussten dieses „Dilemma“ ohne verbale Kommunikation lösen. Die nächste Schwierigkeitsstufe bestand darin ein Teelicht ebenfalls durch diesen „Parkour“ zu führen, ohne dass dabei das Lichtlein ausgeht und auch wie bei der ersten Übung ohne Sprechen und ohne das Seil zu verlassen. Die Teilnehmenden waren beeindruckt, wie fokussiert man sein musste, um die Aufgabe zu schaffen. Und danach mussten die Teilnehmenden noch schätzen, wie lang die Wegstrecke, also das Seil ist, dass Sie abgegangen waren. Niemand hat exakt gewusst, es gab aber einige, die nah dran waren. Die Länge wird hier nicht verraten, da es ggf. mal wieder zum Einsatz kommt.
Gebiet erkunden
Als nächste Aufgabe wartete das „Gebiet erkunden“, dabei waren 10 Gegenstände aus der näheren Umgebung auf einem Tuch ausgebreitet und die Kleingruppen hatten 30 Sekunden Zeit sich die Utensilien einzuprägen, danach wurde wieder ein Tuch über die Gegenstände gelegt und die Kleingruppen suchten die Gegend ab. Manche von den Dingen wurden schnell gefunden bei anderen waren sich die Teilnehmenden etwas unsicher, ob es das richtige ist. Am Ende wurden alle Utensilien gefunden, von den meisten zumindest. Die nächste Schwierigkeitsstufe wäre nun gewesen, die Dinge genau so anzuordnen, wie gesehen, doch das machen wir dann ein anderes mal
Orientierungsgang
Orientierung ist das A und O, vor allem im Gelände. Doch wie sieht es aus, wenn man nichts sieht? Das durften die Teilnehmenden ausprobieren – Sie mussten „blind“ auf einen Baum zulaufen. Dabei war das Gelände nicht flach auch mit unterschiedlichem Untergrund. Wichtig war dabei, dass die anderen Teilnehmenden nicht sprachen, damit sich die Person, die an der Reihe war, sich voll auf dessen Gehör und Tastsinn konzentrieren konnte. Manche liefen sehr weit vom Baum entfernt, ich musste Sie dann „einfangen“. Aber beim zweiten oder sogar dritten Versuch wurde es immer besser. Danach haben wir noch darüber gesprochen, warum das so schwierig ist, das Ziel, obwohl es nicht einmal 10 Meter entfernt steht, genau zu treffen.
Feuer machen
Zwischendurch durften die Teilnehmenden Feuer machen – dafür hatte ich wieder Wattepads mit Wachs beträufelt und diese wurden als Anzünder verwendet, um das „Tippi“ zu entzünden. Die Teilnehmenden haben zuerst wieder kleine Stöckchen gesucht und dann in der Feuerschale ein Tippi oder „Holzhaufen“, mit dem Feuerstal entzündet – schön war, dass es alle hinbekommen haben, die es versucht hatten. Danach haben wir uns nochmal über Allgemeines bzgl. Feuer und die Gefahren von Feuer unterhalten.
Die großen Beutegreifer
Nach den ganzen Übungen kamen wir nochmal zusammen um uns über die großen Beutegreifer (Bär, Wolf, Luchs und Wildkatze) zu unterhalten. Hierzu hatte ich wieder den Rucksack vom Bayrischen Naturschutzbund ausgeliehen mit den Tierschädeln der Tiere und den Trittsiegeln und weiteren Informationsmaterialien wie bspw. wie man sich verhalten soll in einem Wolfs- bzw. Bärengebiet. Wir sprachen über die Lebensräume und das Jagd- und Fressverhalten der Tiere und wie sich die Lage in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat und der Mensch festgestellt hat, wie wichtig die großen Beutegreifer sind für das Ökosystem.
Ausfahrt nach Esslingen mit kleiner Stadtführung und Besenbesuch
Die Mittwochswanderer des Schwäbischen Albvereins Epfendorf begaben sich ausnahmsweise am Donnerstag auf ihre Juli-Tour nach Esslingen am Neckar. In Esslingen wurde die Gruppe vom Kulturgauwart Jürgen Gruß zum Stadtspaziergang erwartet. Er zeigte uns die Stadt auf seine humorvolle Art, gespickt mit vielen interessanten Informationen der Stadt- und Landesgeschichte aus unterschiedlichen Jahrhunderten und sichtbaren Zeugen jener Zeiten. Zu bestaunen gab es herrliche mittelalterliche Fachwerkhäuser, Steinbrücken, schmucke Gassen und Plätze mit vielen Geschichten dazu. Auch die Burganlage und die Frauenkirche wurde mit einbezogen. Über die Burgstaffel mit mehr als 300 Stufen erklommen zahlreiche Wanderfreunde den Weg zur Burganlage. Im Toskana Besen wurde anschließend die Mittagsrast genossen, ergänzt durch die großartige Aussicht auf Stuttgart und die Weinberge. Die Grabkapelle auf dem Rotenberg, bekannt als das Schwäbische Taj Mahal, wurde auf dem Höhenweg von Rüdern aus, durch Gärten, Wald und Weinberge zu Fuß oder gemütlich mit dem Bus erreicht. Der Rotenberg, mit der Grabkapelle, ist ein romantischer und symbolträchtiger Ort mit einer großartigen Aussicht auf Stuttgart, den Schurwald, die Fildern und die Schwäbische Alb. Dort ließ die Wandergruppe vom Albverein Epfendorf ein schöner Ausflugs- und Wandertag ausklingen.
Siebtes Event – Ein ganzes Jahr in der Natur
Am 15.07.2025 um 18 Uhr ging es wieder los an der Harzwaldhütte. Einige Personen haben sich wieder in den Harzwald gewagt, um sich über die Themen „Navigation mit Kompass und Handy“ und „Wetter“ zu informieren.
Navigation mit Kompass
Wie ist ein Kompass aufgebaut bzw. was sollte alles an einem Kompass sein, damit man diesen sinnvoll nutzen kann und wie läuft man überhaupt mit einem Kompass? Genau diese Fragen wollten wir zusammen klären. Ich hatte verschiedene Modelle mitgebracht und auch ein Teil der Teilnehmenden hatten Kompasse dabei.
Der Kompass sollte i.d.R. folgendes haben:
– Anlegekante, Richtungspfeil, Nordmarke, Nordlininen, Magnetnadel und
Kompassrose (Winkel von 0 bis 360 Grad)
Hinweis: Der Kompass kann durch Magneten oder elektrische Felder gestört werden.
Die erste Übung bestand mit Hilfe des Kompass von der Harzwaldhütte zur Bowlbahn zu gelangen. Da der direkte Weg durch Hindernisse (bspw. Bänke) „blockiert“ ist, mussten die Teilnehmer einen entsprechenden Kurs „einschlagen“ um an den Hindernissen vorbei zukommen und danach wieder einen neuen Kurs „anpeilen“ um zur Bowlbahn zu gelangen“. Dabei mussten die Teilnehmenen Ihren Kompass „Einnorden“ damit Sie nach der entsprechenden Gradzahl laufen konnten. Alle Teilnehmenden kamen irgendwann an der Bowlbahn an – An der Bowlbahn tat sich nun ein „reisender Fluss“ auf, an dem die Teilnehmenden vorbei mussten. Dabei lernten Sie eine entsprechende Technik kennen, um an Hindernissen vorbei zu navigieren. Und die Technik geht so:
– Man dreht sich um 90 Grad – in unserem Beispiel nach rechts und nordet seinen
Kompass wieder ein, damit man nun wieder nach der neuen Gradzahl läuft
– Man zählt die Schritte, die man die die entsprechende Richtung unternimmt
– Wenn das Hindernis umgegangen werden kann, merkt man sich die Schritte, die man
gegangen ist, dreht sich wieder um 90 Grad – in unserem Beispiel nach links und
nordet seinen Kompass wieder ein, damit man nun wieder nach der ursprünglichen
Gradzahl läuft
– Man läuft an dem Hinderniss vorbei, dann dreht man sich wieder um 90 Grand – in
unserem Beispiel nach links und nordet seinen Kompass wieder ein
– Dann läuft man die Anzahl der Schritte, die man sich vorher gemerkt hat ab und dreht
sich dann wieder um 90 Grad – in unserem Beispiel nach rechts und nordet seinen
Kompass wieder auf die ursprüngliche Gradzahl ein und sollte somit wieder das
ursprüngliche Ziel vor Auge haben. Allen Teilnehmenden ist es gelungen das Hindernis zu um queren und Ihrem Ziel erneut zu folgen – Super Sache.
Navigation mit Handy bzw. über Koordinaten
Nach der Navigationsübung mit dem Kompass ging es nun zum Navigieren mit dem Handy bzw. mit der Handy-App „Google Maps“, kann m.E. auch mit jeder anderen App durchgeführt werden, in die man Koordinaten eingegeben kann. Als erstes lernten die Teilnehmenden wie sich Koordinaten zusammensetzen. Das traditionelle Format ist Grad/Min/Sek (DMS). Bspw.: 48 Grad 15’36.6 N und 8 Grad 33’59.6 E
Was so viel heißt wie
– 48 Grad 15 Minuten und 36,6 Sekunden Nord (North) und
– 8 Grad 33 Minuten und 58,1 Sekunden Ost (East)
Und wie kann man das jetzt in eine App wie bspw. „Google-Maps“ übertragen, um den Ort zu finden, der hier gesucht ist. Die Gradzahl bleibt so wie sie ist, also die 48 und die 8. Die Minuten-Angaben werden durch 60 geteilt.
Nord Ost
Die Sekunden-Angaben werden durch 3600 geteilt
Nord Ost
Und nun rechnet man die Werte zusammen und man erhält den Dezimalgrad (DD), die man in jede beliebige Navigations-App eingeben kann. Nach ein paar Rechenbeispielen und etwas Übung ging es bei manchen Teilnehmenden schon recht gut und sie suchten die entsprechenden Punkte, die Sie zuvor errechnet hatten mit Ihrem Handy. Herausforderung, war dass das GPS-Signal (Global Positioning System) verzögert war und die Teilnehmenden immer etwas warten mussten, bis es den Standort aktualisiert hatte.
Wetter, Wetterphasen und Wolkenbilder
Wetter ist ein sehr komplexes Thema. Selbst mit modernster Technik können keine 100%ige Vorhersagen getroffen werden, sondern nur Prognosen abgeleitet werden anhand von Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit – um nur einen Teil der „Stellschrauben“ zu nennen. Hierzu habe ich zwei Wetterstationen mit in den Harzwald gebracht. Zuerst mussten die Teilnehmenden schätzen, wie hoch Temperatur, der Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit ist. Danach durften die Teilnehmende Ihr Schätzungen überprüfen und manche von Ihnen waren schon sehr nah dran.
Wetterphasen
Danach haben wir die Wetterphasen besprochen anhand eines Modells. Da es ein Modell ist, können die Phasen mal länger und mal kürzer ausfallen oder auch mal ein Teil übersprungen werden. In der Regel befinden wir uns auch nicht immer direkt in dem Wetter, wie es im Modell beschrieben ist, sondern ggf. auch nur an den Rändern.
Alle Teilnehmenden konnten wieder viele wertvolle Erfahrungen sammeln und wieder einiges über Dinge lernen und ausprobieren, die Sie so nicht wussten.
Gipfelstürmer unterwegs: Sechs Tage, fünf Gipfel und eine Schlucht
Unter dem Motto „Epfendorfer Albvereinler werden zu Gipfelstürmern in Oberstdorf!“ erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ortsgruppe Epfendorf eine unvergessliche Wander- und Genussreise. Bei durchgehend bestem Wanderwetter wurden in sechs Tagen fünf beeindruckende Gipfel und eine spektakuläre Schlucht erkundet.
Gleich am Anreisetag startete die Gruppe mit einem besonderen Naturerlebnis: Die Wanderung führte durch die beeindruckende Breitachklamm, die als tiefste Schlucht Mitteleuropas gilt und mit ihren tosenden Wassern und steilen Felswänden alle in Staunen versetzte. Nach diesem ersten Höhepunkt bot die gemütliche Einkehr auf der Dornacher Alpe Gelegenheit zum Austausch und zur Stärkung. Am zweiten Tag stand der berühmte Hausberg Oberstdorfs, das Nebelhorn, auf dem Programm. Mit der Bahn ging es hinauf auf 2.224 Meter, wo die Wanderer bei strahlendem Wetter eine grandiose Aussicht auf rund 400 Berggipfel genießen konnten. Nach einer Wanderung zum Höfratsblick und über den Panoramaweg kehrte die Gruppe auf der Alpe Seealpe ein, bevor der abwechslungsreiche Abstieg durch den Faltenbachtobel zurück zum Hotel führte.
Der dritte Tag war einer Rundwanderung gewidmet, die von Oberstdorf zum idyllisch gelegenen Freibergsee, dem höchstgelegenen Badesee des Allgäus, führte. Nach einer Rast in der Hütte Bergkristall ging es weiter zum Söllereck und schließlich zurück nach Oberstdorf. Am darauffolgenden Tag lockte das Kleinwalsertal: Mit der Söllereckbahn erreichte die Gruppe die Gipfelstation und wanderte auf dem Bergschauweg bis nach Riezlern. Von dort aus brachte die Ifenbahn die Wanderfreunde zur Bergstation, wo eine weitere kleine Gipfeltour auf dem Programm stand.
Der letzte Wandertag bot nochmals ein echtes Highlight: Mit der Fellhornbahn ging es zur Gipfelstation, von wo aus die grenzüberschreitende Wanderung auf dem Almbütenweg zur Kanzelwand begann. Nach der Talfahrt mit der Kanzelwandbahn nach Riezlern folgte ein weiteres Gipfelerlebnis mit der Walmendingerhornbahn. Auf dem sogenannten „Berg der Sinne“ begeisterte der Alpenblumenlehrpfad, auf dem die Gruppe an über 130 verschiedenen Pflanzen- und Blütenfamilien vorbeikam und einen einzigartigen Drei-Länder-Panoramablick genießen konnte. So bot jeder Tag der Reise ein neues landschaftliches und gemeinschaftliches Erlebnis, das allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben wird.
Fazit
Die Wander- und Genussreise nach Oberstdorf war für die Epfendorfer Albvereinler ein voller Erfolg. Die abwechslungsreichen Touren, die atemberaubenden Ausblicke und die gesellige Einkehr auf den Alpen sorgten für unvergessliche Erlebnisse und stärkten den Zusammenhalt der Gruppe. Mit vielen neuen Eindrücken und Gipfelerlebnissen im Gepäck kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden nach Hause zurück.
Bericht – Sechstes Event – Ein ganzes Jahr in der Natur
Am 24.06.2025 um 18 Uhr ging es wieder los an der Harzwaldhütte. Fünf Personen wollten heute etwas über „Solotouren“, „Vögel“ und „Große Beutegreifer“ lernen.
Solotouren
Ich erzählte über meine Solotour in Schottland und welche Herausforderungen ich zu bewältigten hatte. Vorweg in Schottland gilt das „Jedermannsrecht“, d.h. man darf wild zelten. Die Herausforderungen waren Wetter (vor allem sehr kräftiger Wind), landschaftliche Gegebenheiten beim Wandern und der Suche eines guten Schlafplatzes, meine Ausrüstung (vor allem mein nicht optimaler Spirituskocher). Dafür kann man als Sologänger sein eigenes Tempo gehen und Pausen machen, wann immer man Lust hat, ohne sich mit jemanden abzustimmen zu müssen.
Dann bin ich noch auf die Unterschiede eingegangen, also worin sich eine Solotour gegenüber einer Tour mit zwei oder mehr Personen unterscheidet. Zusammenfassend kann man bei Solotouren sagen, dass man das ganze Gepäck allein tragen muss und es nicht aufteilen kann auf die Mitglieder und dass in Gruppen die Risikobereitschaft tendenziell höher ist als bei einer Solotour, da hier kein „Gruppenzwang“ herrscht.
Vögel
Ich hatte wieder ein paar Vögel, die ich schon letzte Mal dabeihatte, dabei und ein paar neue. Darunter den Buntspecht, die Amsel und den Grünspecht. Wir haben uns dann gemeinsam über die verschiedenen Vögel unterhalten und ausgetauscht, wo in Epfendorf wir Sie schon mal gehört oder gesehen haben.
Zelt aufbauen
Ich hatte drei verschiedene Zelte dabei, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufbauen durften. Auch eine Teilnehmerin hatte Ihr Zelt dabei, musste aber feststellen, dass es kaputt war. Die Zelte wiegten zwischen 1 bis 3,5 KG und auch vom Packmaß her waren Sie sehr unterschiedlich. Jedes dieser Zelte bestand aus einem Innenzelt und einem Außenzelt (Schutzhülle gegen Wind- und Wetter) und wurde mit Stangen in Form gebracht und mit Heringen am Boden befestigt. Die Personen gingen sehr unterschiedlich an die Sache heran, doch am Ende stand jedes Zelt. Und danach ging es wieder an den Abbau. Hier war die Herausforderung alles wieder in den Sack, in dem das Zelt zuvor drin war, wieder gut hineinzubekommen – auch das gelang den Teilnehmern und Teilnehmerinnen.
Große Beutegreifer
Zum Abschluss des Abends schauten und sprachen wir über die großen Beutegreifer, die es bei uns und in Europa gibt – den Bären, den Wolf und den Luchs. Dazu habe ich den Beutegreiferrucksack (https://www.bund-naturschutz.de/umweltbildung/praxismaterial/rucksack-grosse-beutegreifer) vom Bund-Naturschutz in Bayern ausgeliehen. Wir gingen auf das Verhalten der Tiere ein, also wie Sie jagen, sich Fortpflanzen und welche Arten es gibt und wie sich diese unterscheiden. Wie man sich in Gegenden, in denen Sie auftreten verhält und warum Sie massiv gejagt und in einigen Gegenden sogar ausgerottet wurden.
Familienwanderung
Am Sonntag, den 22. Juni 2025 fand unser schöner Ausflug ins Sulzbachtal statt, der bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen ein echtes Highlight war. Insgesamt 16 Erwachsene und 16 Kinder trafen sich um 10 Uhr vor der Volksbank in der Ortsmitte um mit dem Bus die Fahrt ins Sulzbachtal anzutreten. Gegen 11 Uhr kamen wir in Sulzbach an, nur wenige Meter vom Startpunkt entfernt. Dort begann unsere ca. 2,5-stündige Wandertour durch das malerische Sulzbachtal. Die Kinder konnten dabei die Wandertour auf dem Rücken der beiden Eselinnen Josephin und Lotta genießen und hatten großen Spass. Während der Tour machten wir immer wieder Pausen, um die schöne Natur zu genießen. Ein besonderes Highlight war das geplante Picknick, bei dem wir ausreichend Getränke und Vesper mitgebracht hatten. Die Kinder und Erwachsenen hatten viel Spaß beim gemeinsamen Verweilen und Erkunden.
Am Ende der Tour durften wir den Bauernhof besuchen, wo es erfrischende Getränke, Kaffee, Kuchen und selbstgemachtes Erdbeereis gab. Das war der perfekte Abschluss bei Familie Schwendemann, die uns herzlich empfangen hat.
Gegen 16 Uhr traten wir die Rückfahrt nach Epfendorf an. Es war ein toller Tag voller Natur, Spaß und Gemeinschaft.
Seen-Runde Dietingen
Am 18. Juni 2025 trafen sich 14 gut gelaunte Wanderfreunde bei strahlendem Sonnenschein am Parkplatz der Graf-Gerold-Halle, um gemeinsam eine abwechslungsreiche Tour rund um Dietingen zu unternehmen. Die Temperaturen waren angenehm warm, gelegentlich sorgte ein frisches Lüftchen für willkommene Abkühlung. Der Weg führte zunächst über den Tennisplatz, vorbei an klaren, frischen Brunnen entlang des schattigen Wettebachs zur idyllisch gelegenen Fatimagrotte. Weiter ging es durch den kühlenden Wald bergauf zur Höhe, von wo aus sich ein weiter Blick über die offene Flur bot. Ziel war der Pappelsee, wo sich die Gruppe teilte: Die Genusswanderer kehrten dort ein, während der Großteil der Gruppe – etwa zwei Drittel – die Wanderung fortsetzte. Sie wanderten weiter zum romantischen Schreckenbergsee, wo eine beeindruckende Vielfalt an Libellen und Wasserpflanzen bestaunt werden konnte. Die Route führte anschließend zum Pilgerkreuz, das nicht nur mit seiner liebevoll gestalteten Anlage, sondern auch mit einem herrlichen Ausblick auf die Seenlandschaft, Dietingen und die charakteristische Silhouette von Rottweil beeindruckte. Auf dem Rückweg passierten die Wanderer zahlreiche Bildstöcke und Wegekreuze, wanderten durch schattige Waldabschnitte und vorbei am Baumferienhaus bei der Kornkammer, bevor sie die wohlverdiente Schlusseinkehr im Gasthaus „Hasen“ erreichten. Dort stieß man wieder auf die Genusswanderer und wurde von der Familie Löffler herzlich bewirtet – ein gelungener Ausklang einer rundum schönen Wanderung.
Genießerpfad Wolfacher Schloßblick:
Ein wunderschöner Pfingstmontag für Epfendorfer Albvereinswanderer
Bei strahlendem Sonnenschein startete die Wandergruppe des Albvereins Epfendorf am Pfingstmontag ihre Tour auf dem Premiumwanderweg Wolfacher Schloßblick. Vom Bahnhof aus erreichten die Wanderer nach einigen kurzen Anstiegen die ersten Highlights der Tour wie den Käpflefelsen mit seiner goldenen Kugel, das Gesundheitsbrünnele sowie den Berghexenlandeplatz, wo sich die Wanderer eine wohlverdiente Rast gönnten. Immer wieder boten sich herrliche Ausblicke auf Wolfach, das Wolf-und Kinzigtal sowie die umliegenden Schwarzwaldberge. Über den Aussichtspunkt Pavillon erreichte die Wanderschar schließlich die 1680 in der heutigen Form erbaute Wallfahrtskirche Sankt Jakobus samt angeschlossener Pilgerklause. Ein faszinierender Ort, der eine fast schon magische Stimmung und Ruhe ausstrahlt. Am Flößerpark trennten sich die Wege der Wanderer: Ein Teil erkundete das charmante Städtchen Wolfach und genoss die gemütlichen Cafés, während die anderen den zweiten Teil der Wanderung auf der gegenüberliegenden Seite der Kinzig in Angriff nahmen. Hier erwartete die Gruppe die Panoramaschaukel, von wo sich die traumhafte Landschaft von einem anderen Blickwickel bewundern ließ, sowie das Ehrenmal auf einem runden Plateau über der Stadt, das an sehr traurige Zeiten in der Vergangenheit erinnert. Die Wanderführer Manfred Diechle und Helmut Heim freuen sich, dass sie den Tag mit 25 zufriedenen und wohlbehaltenen Mitwanderern in einer gemütlichen Wirtschaft in Wolfach ausklingen lassen konnten. Ein gelungener Tag voller Naturerlebnisse, Gemeinschaft und beeindruckender Ausblicke – so lässt sich dieser Pfingstmontag im Schwarzwald wohl am besten zusammenfassen.
Der Schwäbische Albverein Epfendorf zu Gast in Stuttgart
Mit der Bahn ging es von Oberndorf zum Hauptbahnhof Stuttgart und über eine fast menschenleere Königstraße zum Schlossplatz, dem Startpunkt der Stadtwanderung „Grünes U“. Das Grüne U ist eine zusammenhängende Parklandschaft und führt von der Stuttgarter Innenstadt bis zum Höhenpark Killesberg. Durch den Schlossgarten, vorbei an der Baustelle S 21, ging die Wanderung unter schattenspendeten Platanen zum unteren Schlossgarten und zu den Mineralbädern. Beim Bad Berg wurde am Trinkbrunnen das Stuttgarter Mineralwasser probiert und im Rosengarten vor dem Schloss Rosenstein (Naturkundemuseum) die Vesperpause eingelegt. Durch den Rosensteinpark, einem englischen Landschaftspark, ging es vorbei an der Wilhelma, dem neuen Naturkundemuseum zum Löwentor. Über Stege führte die Wanderung in den Leibfriedschen Garten. An der Kunstinstallation Gate of Hope (Tor der Hoffnung) wurde das gemeinsame Gruppenfoto geschossen. Kurz zuvor trafen die beiden Wandergruppen überraschend wieder zusammen, denn die Genusswanderer hatten einen Teil der Wanderung mit der U-Bahn abgekürzt. Bei der Bastion, einem Aussichtspunkt, wurden die Gruppen von einem kräftigen Gewitterschauer überrascht. Am Wartberggelände beendete deshalb ein Teil der Gruppe die Wanderung und fuhr wie die Genusswanderer mit der Bahn zum Höhenpark Killesberg. Durch das Wartberggelände erreichten die Wanderer ohne Regen den Höhenpark Killesberg. Mit Spaß konnten die wiedervereinten Gruppen die gemeinsame Rundfahrt mit der Liliput-Killesberg-Bahn durch das Parkgelände genießen und bequem einen Überblick von der großen und blühenden Parklandschaft Killesberg bekommen. Ob im Biergarten oder mit dem Besteigen des Aussichtsturms, endetet der Aufenthalt im Höhenpark Killesberg. Mit dem Bus ging es zurück in die Innenstadt zur gemeinsamen Schlusseinkehr.
Ein ganzes Jahr in der Natur (5. Teil)
Fünftes Event – Ein ganzes Jahr in der Natur
Am 27.05.2025 um 18 Uhr ging es wieder los an der Harzwaldhütte. Vier Personen wollten heute etwas über „Outdoor Erste Hilfe“ lernen. Am Anfang habe ich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gefragt, wie lange den schon Ihr „Erste-Hilfe-Kurs“ her ist. Bei vielen war die Antwort “mehr als 20 Jahre“. Hinweis: Notrufnummern checken, bevor man in ein Land reist!
Dabei bin ich auf das Konzept der „Outdoorschule Süd“ eingegangen, bei denen ich schon zwei Kurse besucht habe. Und dieses sieht wie folgt aus
– RUM (Risiken, Umfeld und Management)
– BAP (Bewusstsein, Atmung und Puls)
– SAU (Schock, Atemstörung und Unterkühlung)
– DIWAN (Detailuntersuchung, Immobilisierung, Wundversorgung, Abtransport organisieren und Notfallcamp einrichten)
Die Schwerpunkte lagen auf RUM, BAP und SAU. Zuerst haben wir uns über die Risiken unterhalten, sowohl für einen selbst und natürlich auch für den Patienten. Bspw. wenn jemand blutet, immer zuerst Handschuhe anziehen, da es viele Krankheiten gibt, die über das Blut übertragen werden können – hier steht der Selbstschutz im Vordergrund. Dann haben wir das Thema „Umfeld“ näher betrachtet, wie hat sich der Unfall zugetragen und herrscht für meinen Patienten oder mich noch akute Gefahr, bspw. es brennt noch was und wie kann ich mich oder den Patienten vor dieser Gefahr
schützen, bspw. Person aus der Gefahrensituation abtransportieren mit verschiedenen Grifftechniken. Das Management beschäftigt sich im Wesentlichen mit zwei Personen dem „Kontakter“ und dem „Koordinator“. Der Kontakter stellt den Kontakt zum Patienten her und hält diesen die ganze Zeit bis entsprechende Hilfe eintrifft oder es dem Patienten besser geht. Die Person sollte entsprechend empathisch sein und dem Patienten Sicherheit geben. Der Koordinator behält den Überblick und koordiniert die weitere Hilfe und steht im Austausch mit dem Kontakter bzgl. dem Gesundheitszustand des Patienten. Ggf. muss diese Person auch durch eine Person ausgeübt werden, weil man bspw. nur zu zweit unterwegs. Nach RUM folgt BAP, mit das Wichtigste, was in der ersten Hilfe zu tun ist. Wir haben dazu besprochen, wie man das Bewusstsein eines Patienten überprüfen kann – also in welchem Stadium der Patient sich befindet – klar bei Verstand, Bewusstseins Eintrübung durch bspw. einen Sturz oder nicht ansprechbar.
Genau so haben wir uns angeschaut, auf welche weiße man die Atmung beobachten bzw. feststellen kann, bspw. man geht ganz nah an Kopf des Patienten und schaut, ob man einen Luftzug spürt und schaut dabei auf den Bauch/Brustbereich, ob sich dieser hebt und senkt.
Zu guter Letzt haben wir dann noch besprochen, wann man den Puls messen sollte und wann es vernachlässigbar ist bspw., wenn der Patient bewusstlos ist und man keine Atmung wahrnimmt. Nämlich dann folgt die Herz-Lungen-Wiederbelebung (30:2). Die Teilnehmer durften an mir die stabile Seitenlage üben, am Anfang waren sie noch unsicher, aber nach zwei, drei Versuchen hat es dann schon gut funktioniert. Das Fazit der Teilnehmer war, nur durch die Übung gewinnt man die nötige Sicherheit und weiß dann was in der entsprechenden Situation zu tun ist. Nach BAP kommt SAU-gefährlich. Wir haben geklärt, was ein Schock ist und wie dieser zustande kommt bspw. durch erhöhtem Blutverslust, starke Verbrennungen oder allergische Reaktionen (bspw.: Insektenstiche) und was Ihn so gefährlich macht und was man tun kann, um Ihn zu mildern bspw. durch einen Druckverband bei starker Blutung, Verbrennungen und Insektenstiche kühlen. Dann haben wir uns die Atemstörungen angeschaut die bspw. auch durch allergische Reaktionen oder durch vor Erkrankungen (bspw. Asthma) ausgelöst oder verschlimmert werden können.
Zum Schluss haben wir uns noch über die Unterkühlungsarten unterhalten, weil diese im Outdoorbereich mit am häufigsten vorkommen können und sehr gefährlich sein können. Dabei ist zu wissen, dass ab der höchsten Unterkühlungsart man den Patienten nicht mehr bewegen darf, da ggf. zu viel kaltes Blut zum Herzen zurückfließt und es dann zum sog. Bergungstot kommen kann. Auf den DIWAN und die verschiedenen Verbände wurde nicht eingegangen, wird sehr wahrscheinlich in einem der zukünftigen Abende ggf. nochmal Thema werden. Es wurden auch ein paar andere praxisnahe Beispiele von mir gezeigt bzw. gespielt, diese werden jedoch hier nicht verraten ggf. wird nämlich dieser „Block“ nochmal in einer ähnlichen Form gemacht. Es gibt noch eine Änderung – das sechste Event „ein ganzes Jahr in der Natur“ findet am 24.06.2025 um 18:00 statt und ist auch für Familien geöffnet.
Rundwanderung Schenkenburg – Schiltach des Albvereins OG Epfendorf
Eine Gruppe von Wanderer des Albvereins Epfendorf ließen sich nicht abhalten, durch den Regen, die geplante Wanderung durchzuführen. Bei starkem Regen ging es los zur Ruine Schenkenburg. Nach genauer Besichtigung gab es durch Wanderführer Helmut Heim einige Erläuterungen über die Geschichte der Burg, daß sie um 1220 erbaut wurde und durch Besitzstreitigkeiten vom eigenen Burgherr im Jahre 1534 niedergebrannt wurde. Auf dem Flößersteig verlief die Tour alles an der Kinzig entlang nach Schiltach. Sogar der Regen hatte in der Zwischenzeit aufgehört, so dass man die Stadt trocken besichtigen konnte. Die Mittelalterliche Stadt Schiltach hat dem Betrachter einiges zu bieten so fand jeder was wie schöne alte Fachwerkhäuser, Museen, alte Brunnen, schmale Gassen und steile verwinkelte Treppenaufgänge usw. das ihn ansprach. Besichtigt wurde das Schüttesägemuseum in der die Flößerei, Gerberei und Sägerei ausgestellt wurden. Über viele Treppen ging es dann aufwärts zum Schloßberg mit einem wunderbaren Ausblick auf die Stadt und das Kinzigtal. Zurück führte der Weg halbhoch an der Waldgrenze entlang, am Wassertretbecken und Freibad vorbei zur Pizzeria Schenkenburg mit Abschlußeinkehr. Bei geselligem Beisammensein war man sich einig, gut dass man die Wanderung durchgeführt hat und sich nicht abschrecken ließ durch die schlechte Wetterlage!
Naturkundliche Wanderung auf der Paradiestour Schlichemklamm
Die naturkundliche Wanderung des Albverein Epfendorf im Schlichemtal hatte das Ziel, die Menschen wieder mehr mit der Natur zu verbinden und für die Schätze der Heimat zu begeistern. Dies sind auch die Werte und die Philosophie des Albvereins. Schön, dass mit rund 45 Teilnehmern großes Interesse bestand. Neubürger der Gemeinde Epfendorf waren erstmals in der Schlichem dabei und waren begeistert von der heimatlichen Natur. Aber auch erfahrene Schlichem-Wanderer konnten Neues dazu lernen. Der Frühling ist dafür ideal. Knoblauchrauke, Sumpfdotterblumen, Spitzwegerich, Aronstäbe, Lerchensporn, Buschwindröschen, Bachnelkenwurz und die zarten Knospen der bald wieder blühenden Blumenwiesen sind schon sichtbar. Wie gut, dass diese einzigartigen Wiesen geschützt sind und erst nach der Blüte circa Ende Juni gemäht werden dürfen – insgesamt nur 2x jährlich. Nur so können sich Blumensamen bilden und auch zukünftig wieder erblühen. Ein kleiner Teil des Schlichemtals wird auch beweidet. Manche Flächen mit Rindern und eine Wacholder-Halde mit Schafen. Dafür ging der Kultur- und Landschaftspreis des schwäbischen Heimatbundes aktuell ins Schlichemtal. Auch seltene und geschützte Tierarten fühlen sich im Schlichemtal bzw. der -klamm wohl. Allen voran der Eisvogel, der Uhu und Wasseramseln. Nicht umsonst steht dieses Juwel bei Epfendorf streng unter Naturschutz und unter Aufsicht der Oberen Naturschutzbehörde Freiburg.
Nachdem das Schlichemtal und letztendlich die Schlichemklamm durchquert wurde führte die Tour auf die Hochfläche zum Ramstein und weiter zur Sitzgruppe beim neuen Agri-Solar-Park. Dort wurde als kleines Highlight Kulinarik aus der Natur angeboten: Most, Wasser, Apfelsaft und Äpfel aus der Streuobstwiese, ergänzt durch Aufstrich-Brote mit Rote Beete und Karotten. Die Erläuterungen zum innovativen Konzept des Agri-Solar-Parks fanden ebenfalls großes Interesse: die senkrechten Module sind Ost-West ausgerichtet und werden somit doppelt besonnt. 90% der Fläche können nach wie vor landwirtschaftlich für Heu, Linsen und Getreide genutzt werden.
Am Ende der Tour gab es viele positive Rückmeldungen. Untere anderem, wie gut es tat, draußen in der Natur unterwegs zu sein und die Natur hautnah zu spüren. Dies motiviert den Albverein und Wanderführer Uwe Mei, auch künftig solche Themenwanderungen ins breitgefächerte Jahresprogramm aufzunehmen.
Herzlichen Dank fürs Mitgehen und die schönen Rückmeldungen.
Bis bald mal wieder.
Viertes Event – Ein ganzes Jahr in der Natur
Am 15.04.2025 um 18 Uhr ging es wieder los an der Harzwaldhütte. Diesmal war der Teilnehmerkreis mit sieben Personen gut besucht – natürlich wieder mit Wiederholungstäter:innen. Diesmal sollte es heissssss werden. Das Thema „Feuer“ und der Umgang mit offenem Feuer stand auf dem Programm. Am Anfang mussten die Personen in der nahen Umgebung nach brennbarem Material suchen, welches für ein kleines Feuer benötigt wird. Da es am Tag mehrere Stunden geregnet hatte, war einiges Nass und die Personen mussten ein bissen länger suchen, um geeignetes Material zu finden. Ich schaute mir dann das Material an und fragte die einzelnen Personen, warum Sie sich für diese Materialen entschieden haben. Antworten waren: „Weil es trocken ist“; „Weil es klein ist und vermutlich gut brennt“. Danach habe ich ein bisschen über verschiedene Arten von Zunder erzählt, also auf was es ankommt und gesagt, dass Ihnen eigentlich so etwas noch fehlt, um das Feuer zu entfachen. Ich hatte schon ein paar Sachen diesbezüglich vorbereitet.
Anleitung: Handelsübliche Wattepads nehmen und diese mit Kerzenfach übergießen – trocknen lassen – fertig. Damit hat man einen wasserdichten Zunder, der auf der einen Seite schnell brennt (Watte), länger brennt (Wachs) und gegen Wasser geschützt ist (Wachs). Dann kam die Challenge. Die Teilnehmer:innen sollten entweder allein oder zu zweit in einer kleinen Feuerschale ein „Feuert Tippi“ aufstellen und dann mit einem einzigen Streichholz entzünden. Der erste Versuch ging bei den meisten schief, dann erhielten Sie einen Tipp von mir und änderten nochmal ihren Aufbau und ab dort schafften Sie es. Alle waren sehr stolz auf sich als das kleine Feuer immer größer wurde und gut brannte. Als nächste Highlight kam der Feuerstahl zum Einsatz. Feuerstahl ist eine kleine Metallstange (i. d. R aus Eisen), die in einem Holzgriff sitzt und mit der man mit ein bisschen Übung ein Feuer entfachen kann, in dem man mit einem Schaber über die Stange fährt und Eisenspäne abhobelt und wenn man dies schnell macht, entsprechend „funkt“ und somit Zunder entfachen kann. Das durften die Teilnehmer:innen ausprobieren – der Zunder waren die in Wachs eingelegten Wattepads und es hat bei allen gut funktioniert. Viele waren nach der Aufgabe mit dem Feuerstahl begeistert und möchten sich ggf. auch einen holen. Nach dem vielen Feuer machen, habe ich auf die Gefahren und den richtigen Umgang mit Feuer hingewiesen. Also darf man Feuer machen. Wie sollte ich Feuerstellen hinterlassen bzw. was muss ich beachten beim Löschen von Feuer. Also bspw. das Feuer auseinanderziehen und mit viel Wasser oder Sand löschen. Danach machten wir noch eine kleine Wanderung zur Königseiche. Wieder mit Karte und die Personen, die noch nicht an einem der Abende teilgenommen hatte, durfte sich versuchen. Es war immer noch sehr hell und man sah auch dass die Natur immer mehr ergrünt. An der Königseiche angekommen ging es dann wieder zurück und man unterhielt sich über verschiedene Reisen, die die Teilnehmer:innen und ich so erlebt hatten. Am Ende war es wieder ein sehr schöner Abend in einem geselligen Rund. Vielen Dank für die Teilnahme und die guten Gespräche. Es gibt noch eine Änderung – das fünfte Event „ein ganzes Jahr in der Natur“ findet am 27.05.2025 statt um 18:00.
Ein Abend voller Vogelzauber an der Harzwaldhütte
Am 25. März 2025 um Punkt 18 Uhr war es wieder soweit: Die Harzwaldhütte rief zur Entdeckungsreise, und zehn begeisterte Teilnehmer:innen – darunter einige „Wiederholungstäter:innen“ – folgten dem Ruf. Diesmal drehte sich alles um die faszinierende Welt der heimischen Vögel. Schon auf dem Weg zur Hütte begrüßten uns die melodischen Gesänge unzähliger gefiederter Freunde – ein Vorgeschmack auf das, was uns erwarten würde.
Nach einer herzlichen Begrüßung startete der Abend mit einem Vogelquiz. Auf einem großen Tisch prangten zehn hölzerne Vogelmodelle in Originalgröße, und die Herausforderung bestand darin, sie zu identifizieren. Bewaffnet mit Papier und Stift, versuchten sich die Teilnehmer:innen – teils allein, teils im Team – an der Aufgabe. Und obwohl einige Modelle knifflig waren, erkannten die meisten erstaunlich viele Vögel. Es folgte ein zweiter Quizteil, bei dem Vogelstimmen erraten werden mussten – von zwitschernden Melodien bis zu alarmierendes Rufen war alles dabei.
Danach tauchten wir tiefer in die Welt der Vögel ein: Wie und wo sie brüten, was auf ihrem Speiseplan steht und welche Gewohnheiten sie bei Sonnenauf- und -untergang pflegen. Um angehenden Ornithologen den Einstieg zu erleichtern, wurden zwei hilfreiche Apps vorgestellt, die bei der Vogelbestimmung unterstützen können.
Aber das war erst der Anfang. Nun kam die Karte ins Spiel: „Wo befinden wir uns eigentlich?“ Besonders die Neulinge durften sich beweisen und unser aktuelles Ziel – das Hände-Denkmal – auf der Karte ausfindig machen. Begleitet von Vogelgesang bahnten wir uns den Weg dorthin, während die Dämmerung langsam ihren Schleier über den Wald legte. Am Denkmal hielten wir inne und lauschten der Natur.
Unser nächstes Ziel: die legendäre Königseiche. Wieder wurde die Karte gezückt und schnell die Richtung bestimmt. Unterwegs, an einer Kreuzung, entfachten wir Stirn- und Taschenlampen, denn der Wald war mittlerweile in absolute Dunkelheit getaucht. Mit der Stille um uns herum wurde uns bewusst: Die Vögel hatten sich zur Ruhe begeben – wir waren die einzigen, die die Nacht durch unsere Schritte zum Klingen brachten.
An der Königseiche angekommen, gönnten wir uns eine kurze Verschnaufpause, bevor wir den Heimweg antraten. Ein Highlight des Rückwegs war die Solowanderung: Jede:r Teilnehmer:in legte ein Stück des Weges allein und im Dunkeln zurück – eine ganz besondere Erfahrung. Zurück an der Harzwaldhütte ließen wir den Abend mit einem Austausch über die Erlebnisse, einem gemeinsamen Foto und einem kleinen Umtrunk ausklingen.
Und für alle, die schon das nächste Abenteuer planen: Das vierte Event, „Ein ganzes Jahr in der Natur“, findet am 15. April 2025 bereits um 18 Uhr statt – also nicht verpassen!
Besuch im Haus der Geschichte in Stuttgart
Am 19. März 2025 starteten die Mittwochswanderer des Albvereins Epfendorf in das Jahr 2025 mit einer kulturellen Unternehmung ins Haus der Geschichte in Stuttgart. Nach einer gemütlichen Mittagseinkehr begann die Gruppe ihre Tour bei strahlendem Kaiserwetter über den Schlossplatz, vorbei am Neuen Schloss, dem Württembergischen Kunstverein, dem Landtag und der Staatsoper. Durch die Unterführung gelangten sie schließlich zur Kulturmeile und ins Museum. Einblicke in die Landesgeschichte Die Ausstellung bot einen eindrucksvollen Überblick über die Geschichte Baden-Württembergs seit 1790. Mit einer begehbaren Karte konnten die Besucher die verschiedenen Epochen erkunden, von den Revolutionszeiten über das Kaiserreich, die Weltkriege und den Nationalsozialismus bis hin zu den heutigen Persönlichkeiten, die sich für Mitbestimmung und Demokratie einsetzen. Besonders beeindruckend war die Präsentation der Schwarzwald-Geschichte, die in echten Tannen ihren Platz fand. Riesige Reisekoffer erzählten Geschichten von Ein- und Auswanderung, während Familienfotos aus 160 Jahren persönliche Einblicke in die Vergangenheit boten. Originale Ausstellungsstücke und Erinnerungen Die originale Ausstellung machte deutlich, wie sich große Ereignisse und Entwicklungen im Alltag der Menschen auswirkten. Politische Veränderungen, technischer Fortschritt, Krieg und Frieden, Not und Wohlstand – all dies wurde durch authentische Exponate lebendig. Bei einigen Ausstellungsstücken wurden auch bei den Teilnehmern Erinnerungen geweckt, was die Ausstellung noch persönlicher und emotionaler machte. Führung und Resümee Dank einer sehr guten Führung konnten die Teilnehmer das Museum und die Landesgeschichte in einer lebendigen und interessanten Weise erleben. Der Besuch im Haus der Geschichte war ein gelungener Auftakt für die Mittwochswanderer im Jahr 2025 und bot eine wertvolle Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben.
Winterwanderung wird zur Frühlingswanderung
Am 22. Februar 2025 fand die ursprünglich als Winterwanderung geplante Tour des Albvereins Epfendorf statt. Trotz des unerwarteten frühlingshaften Wetters erfreute sich die Veranstaltung großer Beliebtheit. 34 Wanderfreunde des Albvereins Epfendorf folgten der Einladung von Wanderführerin Petra Mäder zu einer Rundtour um Leidringen. Die Wanderung begann am Brittheimer Wasserturm und führte die Gruppe zunächst zum Leidringer Kriegerdenkmal. Nach einer kurzen Pause ging es weiter auf den Bänklesweg in Richtung Galgenberg. Ein Highlight der Wanderung war die Rast am idyllischen Espelsee des Angelsportvereins Leidringen. Der leichte Aufstieg und die malerische Umgebung boten den Teilnehmern eine angenehme Abwechslung. Nach der Rückkehr nach Leidringen fand die Veranstaltung einen gemütlichen Ausklang im Leidringer Stüble. Hier hatten die Wanderer Gelegenheit, ihre Eindrücke auszutauschen und den Tag in geselliger Runde ausklingen zu lassen. Die unerwartet milden Temperaturen verwandelten die geplante Winterwanderung in eine frühlingshafte Tour, was dem Enthusiasmus der Teilnehmer jedoch keinen Abbruch tat. Der Albverein Epfendorf bewies einmal mehr, dass er für jede Wetterlage gerüstet ist und seinen Mitgliedern abwechslungsreiche Wandererlebnisse bietet.
Thema des Abends: Ausrüstung für Outdoor-Abenteuer
Am 18. Februar 2025 fand die zweite Veranstaltung der Reihe „Ein ganzes Jahr in der Natur“ mit Florian Lowinski statt. Treffpunkt war erneut die Harzwaldhütte, wo sich die Teilnehmenden um 18 Uhr versammelten. Trotz einer etwas kleineren Gruppe im Vergleich zur ersten Veranstaltung war die Stimmung ausgezeichnet, und besonders erfreulich war die Teilnahme von vier Wiederholungsgästen.
Im Fokus des Abends stand das Thema „Ausrüstung“. Zu Beginn hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen mitgebrachten Gegenstände vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen. Dabei wurden vor allem Rucksäcke und einzelne Ausrüstungsgegenstände genauer unter die Lupe genommen. Anschließend präsentierte Florian seine umfassende Outdoor-Ausrüstung und erklärte detailliert deren Vor- und Nachteile. Themen wie Schlafsäcke (Synthetik vs. Daune), Isomatten, Zelte (freistehend oder nicht), Tarps, verschiedene Kochsysteme (Gas, Esbit, Benzin/Spiritus), Regenkleidung, Mückenschutz, Gamaschen und Rucksäcke standen im Mittelpunkt. Lebensmittel und Wasserfilteranlagen wurden bewusst ausgespart und sollen bei einem späteren Termin behandelt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem richtigen Packen und Einstellen eines Rucksacks. Florian erklärte anschaulich, welche Gegenstände wohin gehören, wie das Gewicht optimal verteilt wird und mit welchem Gesamtgewicht Wandernde rechnen sollten. Die Teilnehmenden konnten den vollgepackten Rucksack selbst ausprobieren und waren beeindruckt von dessen Gewicht – viele konnten sich kaum vorstellen, damit längere Strecken zu bewältigen.
Nachtwanderung unter klarem Sternenhimmel
Nach den theoretischen Einblicken begann die praktische Erkundung: eine Nachtwanderung durch die verschneite Landschaft. Zunächst wurde der Weg anhand einer Karte geplant, wobei Florian den Umgang mit Kartenmaterial erklärte. Die Gruppe bewegte sich gemeinsam zur Königseiche, um ihre Orientierung zu überprüfen – mit Erfolg! Der klare Sternenhimmel und das leise Knirschen des Schnees sorgten für eine besondere Atmosphäre.
Ein Highlight war die Solo-Tour zu den „Betenden Händen“, bei der jede:r Teilnehmende ein Stück allein zurücklegte. In der nächtlichen Stille waren nur die Rufe zweier Käuzchen zu hören, was einige als unheimlich, andere als faszinierend empfanden. Auf dem Rückweg wurden Spuren im Schnee untersucht – entdeckt wurden Trittsiegel von Hasen, Menschen, Hunden und möglicherweise einem Reh.
Gemütlicher Abschluss
Zurück an der Harzwaldhütte klang der Abend bei einem kleinen Umtrunk aus. Die Teilnehmenden tauschten ihre Eindrücke aus und verabschiedeten sich schließlich in Richtung ihrer warmen Wohnungen – voller Vorfreude auf das nächste Event.
Hinweis zur Terminänderung
Das dritte Event der Reihe „Ein ganzes Jahr in der Natur“ wurde vom 18. März 2025 auf den 25. März 2025 verschoben. Wir freuen uns darauf, erneut spannende Einblicke in die Welt der Natur zu erhalten!
Bericht zur Hauptversammlung
Am Samstag, den 25. Januar 2025, fand die jährliche Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Epfendorf, im Sportheim Epfendorf statt. Die Veranstaltung begann pünktlich um 15 Uhr und konnte mit rund 70 Teilnehmern eine außergewöhnlich hohe Beteiligung verzeichnen. Neben den aktiven Mitgliedern waren auch Bürgermeister Herr Prielipp sowie weitere Ehrengäste anwesend. Die Versammlung bot nicht nur einen Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2024, sondern auch einen optimistischen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen und Projekte.
Begrüßung und Totenehrung
Die kommissarische Vorsitzende Petra Mäder eröffnete die Versammlung mit einer herzlichen Begrüßung. Sie zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme und hob hervor, dass die hohe Anwesenheit ein Zeichen für die starke Gemeinschaft und das Engagement innerhalb des Vereins sei. Besonders begrüßte sie Bürgermeister Prielipp sowie langjährige Mitglieder und Ehrenamtliche. Im Anschluss daran folgte eine bewegende Totenehrung, bei der der verstorbenen Mitglieder in würdevoller Stille gedacht wurde. Petra Mäder betonte dabei die Bedeutung jedes einzelnen Mitglieds für den Verein und würdigte deren Beitrag zur Vereinsarbeit.
Rückblick auf das Jahr 2024
Bericht der kommissarischen Vorsitzenden Petra Mäder blickte auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück. Die Harzwaldhütte, das Herzstück des Vereinslebens, war mit 30 Öffnungstagen ein beliebter Treffpunkt für Gäste aus nah und fern. Neben der hervorragenden Bewirtung schätzten die Besucher das idyllische Ambiente mitten im Harzwald. Veranstaltungen wie der Märchenweg, Spieleabende und das Boule-Turnier wurden zu festen Bestandteilen des Jahresprogramms. Ein besonderes Highlight war die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Harzwaldhütte, die den Verein in puncto Nachhaltigkeit voranbrachte. Diese Investition wurde durch Eigenleistungen der Mitglieder ermöglicht und macht die Hütte nun stromautark. Trotz dieser Erfolge gibt es auch Herausforderungen: Die Pflege der Ruine Schenkenburg erweist sich aufgrund fehlender Helfer als zunehmend schwierig. Doch dank der Einführung von Wegepaten im Jahr 2024 konnte zumindest die Pflege des Wanderwegenetzes erfolgreich neu organisiert werden. Bericht der Schriftführerin Bettina Kaltenbach berichtete von einer positiven Mitgliederentwicklung: Der Verein konnte im Jahr 2024 insgesamt acht neue Mitglieder gewinnen und zählte zum Jahresende 203 Mitglieder. Insgesamt wurden 27 Unternehmungen organisiert, darunter Wanderungen, Familienveranstaltungen wie der Osterweg mit 150 teilnehmenden Kindern und das Rübengeistschnitzen mit 80 Kindern sowie mehrtägige Reisen nach Südtirol und in den Bregenzer Wald. Besonders erwähnenswert sind die Familienangebote: Der Märchenweg im November begeisterte zahlreiche Familien durch seine liebevoll gestalteten Szenen. Auch das Boule-Turnier und der italienische Sonntag im Harzwald erwiesen sich als Publikumsmagneten.
Bericht der Kassiererin
Die Kassiererin Petra Mäder legte dar, dass der Verein im Jahr 2024 Einnahmen von rund 46.000 Euro und Ausgaben von etwa 51.000 Euro hatte. Trotz dieser Differenz konnte der Verein wichtige Investitionen tätigen, darunter eine Familienschaukel für den Spielplatz und eine große Sitzgarnitur für den Außenbereich.
Bericht der Kassenprüfer
Willi Pauly und Claudia Maier bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Sie lobten die Sorgfalt von Petra Mäder bei der Verwaltung der Finanzen.
Wahlen
Unter Leitung von Bürgermeister Prielipp wurden mehrere Posten neu besetzt oder bestätigt:
– Bettina Kaltenbach wurde einstimmig als 2. stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin wiedergewählt.
– Marcus Maier, Benjamin Diechle und Andreas Holzer wurden als Beisitzer bestätigt.
– Florian Lowinski wurde neu als Beisitzer gewählt.
– Claudia Maier bleibt weiterhin Kassenprüferin.
Der Posten des ersten Vorsitzenden bleibt jedoch unbesetzt. Petra Mäder und Bettina Kaltenbach haben erneut ihre Bereitschaft signalisiert, die kommissarische Leitung fortzuführen.
Ehrungen
Uwe Mei und Petra Mäder ehrten langjährige Mitglieder:
– Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Günther Hailing
– Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Gerlinde Bantle, Johannes Bantle, Thomas Pönisch und Nicole Ziegler
Besonderer Dank galt Hermann Merz für seinen Einsatz als Hüttenwart sowie Manfred Diechle und Josef Köhle für ihre Arbeit an den Wanderwegen bzw. bei der Pflege der Ruine Schenkenburg.
Projekte und Anerkennungen
Florian Lowinski stellte sein Projekt „Ein Jahr in der Natur“ vor, das monatliche Veranstaltungen zur Naturerfahrung anbietet – ein innovativer Beitrag zur Vereinsarbeit.
Zudem wurden die fleißigsten Wanderer ausgezeichnet:
– 1. Platz (7 Wanderungen): Elvira Aichelmann, Helmut Heim, Brigitte Ketterer, Petra Mäder und Hanne Merkt
– 2. Platz (6 Wanderungen): Heidi Filzoli, Claudia Maier und Cilly Mekelburg
– 3. Platz (5 Wanderungen): Jörg Juchler, Rosi Juchler und Klaus Widmann
Ausblick auf das Jahr 2025
Das neue Jahresprogramm verspricht erneut ein abwechslungsreiches Angebot mit Wanderungen, Familienveranstaltungen wie einem Familientag mit Eselswanderung in Sulzbach sowie weiteren Highlights.
Abschluss
Nach den offiziellen Tagesordnungspunkten klang der Nachmittag bei einem gemütlichen Beisammensein aus. Ein Bildervortrag von Benjamin Diechle ließ das vergangene Jahr Revue passieren – ein gelungener Abschluss eines erfolgreichen Vereinsjahres!
Ein Abend voller Entdeckungen und Herausforderungen
Am Abend des 21. Januar 2025 fand an der Harzwaldhütte der erste von zwölf geplanten Abenden der Veranstaltungsreihe „Ein ganzes Jahr in der Natur“ statt. Sieben naturbegeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich voller Vorfreude, um gemeinsam die Geheimnisse und Herausforderungen der Natur zu entdecken. Der Auftakt versprach nicht nur Abenteuer, sondern auch wertvolle Einblicke in das Leben im Freien.
Der Abend begann mit einer lockeren Vorstellungsrunde, bei der sich die Teilnehmenden gegenseitig kennenlernen konnten. Anschließend ging es direkt ins erste Thema: „Wo sind wir überhaupt?“ Mit einer analogen Karte – ein unverzichtbares Hilfsmittel, wenn kein Empfang verfügbar ist – wurde den Teilnehmenden gezeigt, wie man sich ohne digitale Hilfsmittel orientiert. Das Lesen und Verstehen einer Karte erwies sich als essenzieller Einstieg, bevor die Gruppe zu ihrer ersten gemeinsamen Wanderung aufbrach.Das Ziel war ein Denkmal in der Nähe, wo das Thema „Gefahren in der Natur“ behandelt wurde. Besonders intensiv diskutierte die Gruppe über Wildtiere wie Wildschweine, die bei vielen Menschen Ängste auslösen. Es wurde erläutert, warum diese Tiere oft missverstanden werden und wie man sich in ihrer Nähe richtig verhält.
Die Herausforderung der Solotouren bei Nacht
Ein Höhepunkt des Abends waren die sogenannten Solotouren – ein besonderes Erlebnis, das den Teilnehmenden Mut und Selbstvertrauen abverlangte. Bei völliger Dunkelheit startete jeder Teilnehmer im Abstand von einer Minute allein auf einen vorgegebenen Weg. Während die meisten zunächst noch mit Stirnlampe unterwegs waren, wagten sie sich bei der zweiten Runde bereits ohne künstliches Licht voran. Der Abstand wurde hierbei auf drei Minuten verlängert, um das Gefühl des Alleinseins in der Natur zu intensivieren.Doch nicht alles verlief reibungslos: Drei Personen verirrten sich auf dem Weg, da sie unabsichtlich eine andere Route einschlugen. Da es zuvor keine klare Instruktion für solche Situationen gegeben hatte, war die Verwirrung zunächst groß. Glücklicherweise konnten die „Verschollenen“ schnell gefunden werden. Dieses Missgeschick wurde genutzt, um wichtige Lektionen zu vermitteln: Was tun, wenn man sich verirrt? Wie bleibt man ruhig und findet zurück zur Gruppe? Diese Erfahrungen stärkten das Bewusstsein aller Teilnehmenden für die Herausforderungen der Orientierung in der Wildnis.
Magische Momente unter dem Sternenhimmel
Nach den Solotouren führte die letzte Etappe die Gruppe auf eine offene Fläche außerhalb des Waldes. Dort bot sich ein atemberaubender Blick auf den klaren Nachthimmel. Mars und Jupiter waren deutlich zu erkennen, und der Sternenhimmel sorgte für einen Moment der Stille und Ehrfurcht vor der Natur.Zum Abschluss wurden im Schnee Tierspuren entdeckt und untersucht. Die Teilnehmenden lernten, wie man Trittsiegel identifiziert und welche Hinweise sie über das Verhalten von Wildtieren geben können. Auch hier gab es praktische Tipps für zukünftige Streifzüge durch die Natur.
Fazit: Ein gelungener Start in ein Jahr voller Naturerlebnisse
Der erste Abend von „Ein ganzes Jahr in der Natur“ war ein voller Erfolg. Trotz kleinerer Herausforderungen konnten alle Beteiligten wertvolle Erfahrungen sammeln und neue Fähigkeiten erlernen. Die Mischung aus praktischen Übungen, spannenden Themen und magischen Momenten unter dem Sternenhimmel machte diesen Auftakt zu einem unvergesslichen Erlebnis.Die Veranstaltungsreihe verspricht noch viele weitere spannende Abende voller Abenteuer und Erkenntnisse über die Natur – eine wunderbare Gelegenheit für alle, die ihre Verbindung zur Umwelt stärken möchten.
Schneeschuhtour – 19. bis 20. Januar 2025
Auch im Winter kann das Draußen sein Freude machen: zum Beispiel im wunderbaren Bregenzerwald mit Schneeschuhen die schöne Winterlandschaft erleben. Schneeschuhwandern ist eine spannende Winter-Fortbewegungsart, bei der auch die Stille der Natur und die klare Winterlandschaft in vollen Zügen genossen werden kann.
Das hat der Albverein Epfendorf in der Umgebung von Sibratsgfäll angeboten. Früh morgens ging es am ersten Tag für die 27 Teilnehmer mit dem Bus los nach Balderschwang. Die erste Tour führte durch unberührte Natur über knapp 500 Höhenmeter hoch zur Burglhütte. Es war für jeden anstrengend – mehr oder weniger. In jedem Fall war es Allen bei schönstem Sonnenschein ziemlich warm und jeder kam stolz oben an der Hütte an. Es war ein besonderer Genuss, draußen vor der Burghütte sitzen zu können. Hausgemachte Kuchen und Suppen war die Stärkung bei der verdienten Pause. Der Rückweg bergab war weniger anstrengend. Abends erfreute man sich -trotz Müdigkeit – am gemütlichen Zusammensein in der Unterkunft, dem Hotel Hirschen in Sibratsgfäll.
Am zweiten Schneeschuhtag stand mehr der Genuss im Vordergrund: direkt vom Hotel aus mit weniger Höhenmetern führte ein Rundweg in schönster Winterlandschaft hinunter zum Bachtobel, durch einen kleinen Zirbenwald zum vereisten Subersach-Wasserfall. Die durch die kalten Nächte auf dem Schnee schön anzusehenden großen Eiskristalle ersetzten den Wunsch nach Neuschnee. Aber immerhin konnte man mit einer Schneedecke von ca. 20cm sehr zufrieden sein. Irmgard, die örtliche Begleiterin aus Sibratsgfäll, führte den Albverein Epfendorf eindrucksvoll durch unberührte Natur durch ihre Heimat.
Vor der Heimfahrt gab es in einer Heu-Scheune noch eine leckere Käse-Verköstigung mit dem mehrfach preisgekrönten Sibratsgfäller-Heumilch-Bergkäse.
Verzaubert von einem wirklich netten Miteinander, von der schönen Bregenzerwälder Winterlandschaft, von der Sonne, vom Schnee und dem Käse ging es problemlos u sicher mit Busfahrer Georg zurück in die Heimat nach Epfendorf. Das Schneeschuh-Wochenende wurde für den Albverein Epfendorf von Uwe und Gabi Mei organisiert und durchgeführt.
Danke fürs dabei sein und auf bald mal wieder.
Erfolgreicher Start ins Wanderjahr 2025: Dreikönig Auftakt-Wanderung mit dem Albverein in Epfendorf
Bei kühlen und zum Teil auch trockenen Temperaturen startete die Schwäbische Albverein Ortsgruppe Epfendorf traditionsgemäß mit der Dreikönig Auftakt-Wanderung in das neue Jahr. Insgesamt 24 Wanderfreunde (darunter auch vier Nachwuchswanderer/-Wanderinnen) folgten der Einladung zu diesem beliebten Event, das die Teilnehmer von Epfendorf zur Harzwaldhütte führte. Aufgrund der Wetterlage (Schneematsch bzw. teilweise stark vereiste Wege) musste die ursprüngliche Wegeplanung über den ehemaligen Skibuckel kurzfristig verlegt werden. Die circa 4 Kilometer lange Strecke verlief daher auf schnellstem Wege über das Käppele zur Harzwaldhütte. Ein herrlicher Ausblick über das noch im Nebel liegende Epfendorf war die Belohnung für den Aufstieg. Die rund zweistündige Tour war geprägt von guter Laune, Gesprächen und dem Gemeinschaftsgefühl, das den Schwäbischen Albverein in Epfendorf auszeichnet. Der Schwäbische Albverein in Epfendorf bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die diesen gelungenen Start ins Wanderjahr 2025 ermöglicht haben. Die Dreikönig Auftakt-Wanderung war nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein geselliges Event, das die Gemeinschaft im Albverein stärkte. Wer sich für weitere Wanderungen und Aktivitäten der Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Epfendorf interessiert, ist herzlich eingeladen, sich auf der Webseite zu informieren und der Gemeinschaft beizutreten.















