Ausfahrt zum Schloß Solitude

Am Sonntag, den 26. April, traf sich eine gut gelaunte Gruppe, um im vollbesetzten Bus zum Jagd- und Lustschloss Solitude von Herzog Carl Eugen von Württemberg aufzubrechen.

Dort angekommen, hatten wir zunächst die Möglichkeit, die Umgebung des Schlosses bei herrlichstem Wetter zu erkunden. Danach konnten die prunkvollen Innenräume in zwei Gruppen mit Führung besichtigt werden.

Dabei haben wir gelernt, wie das Schloss mit dem goldenen Dach früher wohl auf dem Hügel über dem Volk zu schweben schien.

Sehr kompetent wusste die Schlossführerin zu berichten, dass die riesigen Spiegel trotz aller Vergoldungen im Spiegelsaal damals das Wertvollste darstellten. Dabei wurde offensichtlich, wie Herzog Carl Eugen auch in jedem weiteren Detail der Ausstattung seinen Besuchern die Botschaft seiner immensen Macht zeigte. Das ganze Schloss diente ihm nur zu Feiern und Repräsentationszwecken, darin gewohnt hat er nie. Der Bauherr, der auch der Architekt war, hat das Schloss, die Nebengebäude und die großen Gartenanlagen sowie seine Feste in absolutistischer Manier entweder gar nicht bezahlt oder finanziert durch Auspressen seines Volkes.

Nach der Führung überraschte uns Ehepaar Amann auf der riesigen Schlosswiese mit einem „Sektfrühstück“ mit Blick entlang der Solitudeallee, die in kerzengerader Linie bis zu Carl-Eugens-Residenzschloss Ludwigsburg führte.

Auf dieser Allee spazierten wir im Anschluss Richtung Weilimdorf, wo der Bus uns wieder aufnahm und zum nächsten Programmpunkt, dem Spargelbesen in Fellbach, brachte.

Dort konnten wir uns mit verschiedenen Spargelgerichten verwöhnen lassen. Auch der dortige Hofladen wurde noch gut besucht, sodass wir unsere Heimreise mit Erdbeeren, Spargeln und anderen Leckereien im Gepäck antreten konnten.

 Im Bus bedankte sich die Gruppe sehr herzlich bei der Wanderführerin Rose Amann für die wieder einmal perfekte Organisation und den gelungenen Ausflug.