Mitglieder räumen im Albvereinswald auf!
Mit allerhand Aku- und Motorgerätschaften – aber auch althergebrachtem Werkzeug – waren einige arbeitswillige Albvereinler bei der vereinseigenen Ruine Schenkenburg im Arbeitseinsatz. Viele Sträucher und lästiges Unkraut wie die wilde Weinrebe machten den Einsatz zum sportlichen Erlebnis auf steilem Gelände. Auch „zarte Frauenhände“ stellten unter Beweiß, dass auch sie kräftig zupacken können. Ein Großteil des Geländes wurde von allerlei Gestrüpp befreit. Leider mussten auch andere Hinterlassenschaften aufgräumt bzw. entsorgt werden. Manche Zeitgenossen können zwar Müll den Berg hoch schleppen – dann aber leider nicht wieder mit hinunter nehmen. Die Sitzgelegenheiten unter den mächtigen Buchen wurden ebenfalls komplett freigemäht.
Auch unter den Albvereinler gab es doch tatsächlich Mitglieder, die zum ersten Mal an diesem herrlichen Platz waren. Die gigantische Aussicht von der Burg hinunter ins malerische Neckartal und natürlich auf die Ortschaft ist schon einmalig. Der Albverein wird auf dem Gelände neue Sitzgelegenheiten anbringen. Als grüner Verein ist es ihm auch ein wichtiges Anliegen im rund 1 ha grossen Albvereinswald Zukunftsbäume anzupflanzen. Nach Rücksprachen mit Pflanzschulen sei eine Einbringung solcher Pflanzen aber eher im Frühjahr sinnvoll als im anstehenden Herbst. Es weiß heute noch niemand wie die neuen Baumarten mit den hiesigen Verhältnissen klarkommen. Probieren geht über studieren. Es gibt somit in Zukunft noch viel zu tun, aber wenn sich die zahlreichen Besucher und Wanderer auf dem Schenkenberg wohlfühlen, ist es den Albvereinlern die Anstrengung wert.

