Hauptversammlung 2026
des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Epfendorf
Am Freitag, den 23. Januar 2026 wurde die ordentliche Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Epfendorf im sehr gut besuchten Sportheim durchgeführt.
Im Anschluss an die Begrüßung fand die Totenehrung statt sowie in abgeänderter Reihenfolge der Tagesordnung die Ehrung langjähriger Mitglieder: Hermann Engeser (60 Jahre), Agnes Klausmann (50), Jürgen Heckele (40), Vera Heide (40), Elisabeth Berndt (25), Artur Engeser (25), Ulrike Engeser (25), Peter Heim (25) und Gabi Mei (25).
Die 1. Stellvertretende Vorsitzende Petra Mäder berichtete über alle Aktivitäten der Ortsgruppe aus dem abgelaufenen Jahr 2025 und beendete ihren Bericht mit einer Ausführung der erlebten großen Unstimmigkeiten mit der Leitung des Hauptvereins.
Danach führte die Schriftführerin Bettina Kaltenbach aus, was sich im abgelaufenen Wanderjahr ereignete.
Nach dem Bericht der Kassiererin Petra Mäder und einem anschließenden Grußwort des Bürgermeisters mit dem formulierten Wunsch nach Einigkeit in der Gemeinde erfolgte auf die Stellungnahme der Kassenprüfer hin dann die Entlastung.
Über das Ergebnis der danach folgenden Neuwahlen wurde schon im letzten Amtsblatt berichtet.
Der stellvertretende Präsident des Hauptvereins, Thomas Keck, berichtete von den Bemühungen um Neustrukturierung des Vereins. Außerdem konnte er im Namen des Hauptvereins Gabi und Uwe Mei für besondere Verdienste die silberne Ehrennadel des SAV überreichen.
Eine Ehrung des bisherigen Vorstands fand auf dessen ausdrücklichen Wunsch nicht statt.
Der neue Vorstand der Ortsgruppe Epfendorf wird nun beraten, wie die Vereinstätigkeit im Sinne der verbliebenen Mitglieder unter den veränderten Bedingungen weiterlaufen kann.
Dabei erscheinen uns unabhängig von den momentanen Schwierigkeiten im und mit der Führung des Hauptvereins zum einen die Ziele des schwäbischen Albvereins (Naturschutz, Landschaftspflege, Erhaltung des Wegenetzes, …) als dringend zu pflegende Werte, was eine Summe aus lauter kleinen, einzelnen Vereinen so nicht bewerkstelligen könnte.
Zum anderen gestaltet es sich immer schwierig bis unmöglich, eine Türe, die man einmal hinter sich zugeschlagen hat, wieder zu öffnen. Durch die weitere Existenz der Ortsgruppe Epfendorf wird es jedem bei vielleicht eines Tages veränderten Randbedingungen jederzeit möglich sein, dem Schwäbischen Albverein ohne große Umstände wieder beizutreten.
Wir, die neue Vorstandschaft der Ortsgruppe Epfendorf, haben den großen Wunsch, dass die Mitglieder der beiden Vereine sich weiterhin freundlich auf der Straße grüßen, Schimpfworte außen vorbleiben und wir respektvoll und fair miteinander umgehen, so wie es in der Albvereinsgymnastik der Fall ist: Man schwitzt, stöhnt und lacht gemeinsam. Auf einer solchen Grundlage würde es zukünftig dann vielleicht auch möglich sein, als zwei Vereine gemeinsam Projekte zu verwirklichen, die ein Verein allein nicht mehr realisieren könnte.
