Besuch beim Biohof Sauter
Viel Interessantes rund um einen Biohof konnte Samuel Sauter den Besuchern vom Albverein vermitteln. Seit 30 Jahren sei der Hof nun auf Bio umgestellt. Ackerfeld, Wiesen und Wald- bewirtschaftung seien die Hauptthemen. Aber auch an Tieren fehlt es nicht auf dem Hof. Zunächst verwies Sauter auf die Fruchtfolgen im Ackerbau und wie mit Kleebepflanzung die Bodenerhaltung unterstützt werde. Er hatte verschiedene Getreidesorten in Eimern parat gestellt, und die Besucher konnten die Arten bestimmen. Interessant war die Sache mit den Linsen – die in Verbindung mit Hafer gepflanzt wurden und sich am Hafer festhielten. Über seine artenreichen Wiesen – für die er auch schon eine Auszeichnung erhalten habe – berichtete er ebenfalls. Hier sei es wichtig, dass die Blumen ausblühen können. Für die Kinder waren dann die Zwerghasen im angrenzenden Stallgebäude eine schöne Abwechslung. In Bezug auf seinen Viehbestand erläuterte Sauter, dass es sich um Gastrinder handeln würde.
In Zusammenarbeit mit einem anderen Betrieb würde er, dessen besamte Rinder bis kurz vor dem Kalben beherbergen. Als Kühe kommen sie dann wieder zum eigentlichen Besitzer. Ein paar muntere Schweine – die quasi als Resteverwerter gehalten werden, gehören ebenfalls zum Hof. Viele Solarflächen auf den verschiedenen Dächern sorgen für eine Eigenversorgung mit Strom. Auch die Hackschnitzanlage wurde den Besuchern gezeigt und erläutert. 45 Häuser würden mittlerweile mit Nahwärme versorgt. 120000 Liter Heizöl würden so im Dorf eingespart. Die Besucher stellten immer wieder neugierige Fragen und so verging die Zeit wie im Flug, und ein äußerst interessanter Nachmittag ging zu Ende. Der Albverein bedankt sich bei Familie Sauter nochmals sehr herzlich für die gelungene Hofbesichtigung.




